Österreich unterliegt zum Auftakt der WM-Vorbereitung Tschechien in Znojmo 1:5 (0:3, 0:2, 1:0). Nico Feldner erzielte dabei in der 48. Minute bei seinem Teamdebüt gleich seinen ersten Treffer.

Exakt 7:08 Minuten waren im dritten Drittel gespielt, als Nico Feldner jubelnd Richtung Bande abdrehte. Nach Zuspiel von Lukas Haudum gelang dem 23-Jährigen bei seinem Teamdebüt auch gleich sein erster Treffer. “Das ist ein extrem wichtiger Meilenstein in meiner Karriere. Ich freue mich riesig. Ein Tor gegen Tschechien zu erzielen, ist etwas ganz Spezielles”, strahlte der Torschütze nach Spielende.

Der Schlussabschnitt, den man dank Feldners Treffer für sich entschied, sollte auch die stärkste Phase der Österreicher markieren. Zu Beginn des Spiels ließ man den Gastgebern im Angriff zu viel Platz. Das rächte sich. Mitte des ersten Spielabschnitts stellte Tschechien binnen sieben Minuten auf 3:0. “Im Defensivbereich waren wir am Anfang nicht kompakt, waren zu löchrig”, resümierte Head Coach Bader.

Im Fortdauer der Partie fand Rotweißrot besser ins Spiel, wusste sich zu steigern, erzeugte Druck und erarbeitete sich Chancen. Man ging früher gegen den Gegner, versuchte frühzeitig Druck auszuüben. Das machte sich allerdings auch in Zeitstrafen bemerkbar. Das Mitteldrittel war geprägt von gleich vier an der Zahl gegen Österreich, drei davon relativ knapp hintereinander. in der 31. Minute nutzte Tschechien eine Überzahl aus und erhöhte auf 4:0. Kurz darauf fiel aus einem Konter das 5:0.

In die letzten 20 Spielminuten startete Österreich gleich mit einem Warnschuss aufs tschechische Tor. Sieben Minuten später der Höhepunkt aus rotweißroter Sicht mit dem Treffer zum 1:5 durch Nico Feldner. Es sollte das einzige Tor in diesem Drittel bleiben, das Österreich damit für sich entschied. Ein kleiner Prestigeerfolg in einem Spiel, in dem am Ende Tschechien seiner Favoritenrolle gerecht wurde.

Head Coach Roger Bader: “Wir konnten uns im Verlauf des Spiels zusehends steigern, wurden von Drittel zu Drittel besser. Damit bin ich sehr zufrieden. Auch wenn Tschechien, so wie wir, noch nicht mit dem WM-Kader am Eis stand, bin ich vom Niveau der Tschechen nicht überrascht. Sie waren das bessere Team. Wir nehmen aus diesem Spiel mit, dass wir schnellere Entscheidungen mit der Scheibe treffen müssen. Hier haben wir den Puck teilweise zu lange getragen. Tschechien hat hier sofort Druck ausgeübt. Auch das wurde schon im Verlauf des Spiels besser.”