Die Zeiten, in denen es im Eishockey eine Sommerpause gab, sind längst Geschichte. Auch die Profis der Red Bulls sind nach den ausgedehnten Feierlichkeiten und einer kurzen Pause bereits seit einigen Wochen wieder voll im Training.

Paul Stapelfeld, Youngster der Eis-Bullen, gab einen kleinen Einblick in die Phase der Sommerpause.

Paul, Wie ausgiebig hast du die Meisterschaft gefeiert?

Paul Stapelfeldt: „Ich habe die Meisterschaft sehr ausgiebig gefeiert, da es ja mein erster Titel mit einer Kampfmannschaft war. Nach einer Woche feiern war dann aber mal etwas Ruhe angesagt…“

Frage: Warst du bereits im Urlaub? Wenn ja, wo und was hat dir im Urlaub am besten gefallen?

Stapelfeldt: „Ich war bereits im Urlaub, bin dabei mit einem Freund acht Tage durch Italien mit einem Campingbus gefahren. Am besten hat mir das italienische Essen gefallen.“

Frage: Was taugt dir am Sommertraining am meisten und was magst du eher weniger (und warum)?

Stapelfeldt: „Am Sommertraining gefällt mir das individuelle Training sowie der Faktor Zeit am besten. Bei dem individuellen Training kann ich gezielt an meinen Schwächen arbeiten, und das ohne großen Zeitdruck oder das nächste Spiel bereits im Kopf zu haben. Unter der Trainingswoche gefällt mir sonniges und warmes Wetter nicht so, da es da nicht leichtfällt, konzentriert im Kraftraum das Trainingsprogramm abzuarbeiten.“

Frage: Mit welchem/welchen Spieler(n) verbringst du die meiste Zeit jetzt im Sommer?

Stapelfeldt: „Die meiste Zeit verbringe ich sicher mit Luki Schreier, da wir ein ähnliches Trainingsprogramm haben und auch abseits vom Training viel miteinander machen.“

Frage: Gibt es etwas, für das jetzt in der Offseason endlich mal Zeit war, es anzugehen/umzusetzen?

Stapelfeldt: „Zum einen ist jetzt Zeit, Freunde und Verwandte zu besuchen, die ich lange nicht gesehen habe. Zum anderen habe ich etwas mehr Zeit, meine kulinarischen Fähigkeiten aufzubessern.“

Frage: Gab es in den letzten Wochen ein besonderes Ereignis?

Stapelfeldt: „Etwas Besonderes in letzter Zeit war sicher der Besuch von unserem Ex-Kollegen Kilian Zündel in Dornbirn. Es war das erste Mal, dass ich ohne Eishockeytasche ins Ländle gereist bin und ich muss sagen, es ist ein wirklich schönes Bundesland.“