Vierfach-Champion Alexander Pallestrang streift sich in der laufenden Saison das Trikot von Neo-ICE-Klub Pioneers Vorarlberg. Nach zwölf Jahren in der Mozartstadt ist der Verteidiger damit zurück in der Heimat, kommt der 32-Jährige gebürtige Bregenzer bekanntlich aus dem Ländle. Eishockeyonline.at Redakteur Mathias Funk hatte den derzeit verletzten Linksschützen zum “3on3-Series” vor dem Mikro.

Alex, wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf mit den Pioneers?
Pallestrang: Ich denke, wir sind ganz gut in die Saison gestartet. Wir haben viele Partien mit nur einem Tor Unterschied verloren, was sich auf die Dauer auch in den Köpfen der Spieler verankert. Wir wissen, dass wir es können und schaffen es oft nicht, die Führung über 60 Minuten zu halten. Wir sind auf einem guten Weg und lernen jeden Tag dazu.

Wie hast du dich nach zwölf Jahren Salzburg nun in Feldkirch eingelebt? Gab’s Startschwierigkeiten?
Pallestrang: Da es meine Heimat ist, fiel es mir nicht wirklich schwer. In der Kabine ist es ebenso lustig wie in Salzburg. Der größte Unterschied sind fix die langen Busfahrten und die komplette Infrastruktur in Feldkirch. Es ist einfach alles viel kleiner als in Salzburg.

Welche persönlichen Ziele verfolgst du mit den Pioneers?
Pallestrang: Im Moment möchte ich einfach fit werden. In Runde neun habe ich mich am Knöchel verletzt und muss seither als Zuschauer funktionieren. Als Team verfolgen wir natürlich den Playoff-Einzug, sonst bräuchten wir gar nicht erst auf’s Eis gehen. Es ist noch alles möglich!

Artikel: Mathias Funk
Foto: Bernd Stefan