Mit diesem Kurzpotrait schliessen wir die sechsteilige Vorschau auf die Österreicher, die nächste Saison in der National oder Swiss League in der Schweiz auf dem Eis stehen, ab. Den Schlusspunkt setzt Torhüter Stefan Müller vom HC Lugano.

Der 24-jährige startete vor rund elf Jahren bei den U15 des EHC Lustenau. Nach gerade einmal acht Spielen wechselte der Feldkirchner in die Schweiz zu den Pikes Oberthurgau in der Ostschweiz. Dort blieb er bis zur höchsten Nachwuchsstufe, bis 2013/14 ein paar wenige Einsätze für die U20 der SC Rapperswil-Jona Lakers auf seine Vita dazukamen. 2014 wurde er an Lugano ausgeliehen und war in der U20-Mannschaft der Tessiner mit rund 2.33 erhaltenen Gegentreffern pro Spiel ein wichtiger Rückhalt.

 

Anschliessend wurde Müller vom HC Lugano unter Vertrag genommen. Allerdings mittels Zweiweg-Vertrag, welcher ihm ermöglichte, beim Farmteam, der Ticino Rockets, Spielpraxis zu sammeln. Seine ersten National League-Einsätze bestritt Müller in der Saison 2018/19 für den HC Lugano. In neun Partien erreichte er eine durchschnittliche Fangquote von 86.9 Prozent. 2019/20 war Müller während drei Spielen im Einsatz, ehe er erneut in die Swiss League zu den Rockets verschoben wurde.

 

Die Torhüter-Stammplätze in Lugano sind seit letztem Spätherbst an Sandro Zurkirchen und Niklas Schlegel vergeben. Müller besitzt für die nächsten beiden Jahre noch einen Vertrag mit den Bianconeri, wovon wir aber ausgehen, dass er die meiste Eiszeit in der Swiss League verbringen wird.