Der Aufschwung des österreichischen Eishockeys ist eng mit seinem Namen verbunden. Roger Bader führte die Nationalmannschaft nicht nur in die A-Gruppe bei Weltmeisterschaften zurück, sondern hielt sie auch dort. Der Schweizer, seit 2016 als Trainer für die Auswahl verantwortlich, erhielt jetzt die Belohnung für seine Erfolge. Österreichs Eishockeyverband ÖEHV verlängerte den Vertrag mit dem 57-Jährigen als Teamchef und Sportdirektor um zwei weitere Jahre.

Bei der WM 2022 in Finnland belegte Österreich Rang elf – die beste Platzierung seit 18 Jahren. Zwar profitierte die Mannschaft vom Ausschluss Russlands und Belarus‘, dennoch ist das Abschneiden als großer Erfolg zu werten. Das sieht auch Verbandspräsident Klaus Hartmann so, der sich von der Performance des gesamten Teams bei den Titelkämpfen beeindruckt zeigte. Erfolge lohnen sich aber nicht nur im Eishockey, sondern auch in anderen Sportarten, wie sportwetten-vergleich.at zeigt.

In keiner Partie der vergangenen WM war die Auswahl Österreichs chancenlos. Selbst gegen Top-Nationen wie Schweden (1:3) und USA (2:3 n. V.) gab es nur knappe Niederlagen. Herausragend der Sieg im Penaltyschießen gegen den WM-3. Tschechien. Im entscheidenden Match um den Klassenerhalt gegen Großbritannien drehte die Alpenrepublik einen 0:2- bzw. 1:3-Rückstand noch in einen 5:3-Erfolg.

Diese Erfolgsgeschichte weiterzuerzählen, obliegt auch in den kommenden zwei Jahren Roger Bader. Der Schweizer amtiert dafür nicht nur als Teamchef der A-Nationalmannschaft, sondern fungiert zusätzlich als Sportdirektor für alle Nationalmannschaften der Herren. So besitzt er außerdem die Oberaufsicht für die Trainerausbildung.

Bader setzt sich ambitionierte Ziele. Er beabsichtige, Österreich dauerhaft unter den besten zwölf Teams der Welt zu platzieren., erklärte der 57-Jährige. Das sei dann der Fall, wenn dreimal in Folge der Klassenerhalt erreicht werde. Daher, so Bader, wolle er auch im kommenden Jahr den „Verbleib in der A-Gruppe“ sichern. Er bezeichnete dies als sein „oberstes Ziel“. In diesem Jahr durfte Österreich bei der WM nur deshalb in der höchsten Spielklasse antreten, da der Abstieg in die Division I bei den vorhergehenden Titelkämpfen 2019 aufgrund der Ausschlüsse von Russland und Belarus aufgehoben wurde.

ÖEHV-Präsident Hartmann ist von den Qualitäten Baders überzeugt. Er sei sicher, dass „wir uns in die angestrebte Richtung entwickeln, um unsere sportlichen Ziele auch in Zukunft erreichen zu können“.