Nach der zwölften Runde in der schweizerischen National League führt der EHC Biel-Bienne aktuell die Tabelle mit 25 Punkten aus elf Spielen an. Topskorer des Teams ist Damien Brunner, der sieben Tore und sechs Assists beisteuerte und ligaweit auf dem vierten Platz aller Topskorer Platz nimmt. Jesper Olofsson führt die Torschützenliste an, steht mit seinem Club derzeit aber am Tabellenende.

Hinter dem EHC Biel folgen dicht gedrängt und nur mit zwei Punkten weniger der HC Fribourg-Gottéron (2.) sowie der Schweizer Meister EV Zug (3.), die beide auch in der Champions Hockey League am Dienstagabend Auswärtssiege in Leksands und München eingefahren haben. Bei Fribourg-Gottéron beeindruckt vor allem, dass unter den ersten zwölf Liga-Topskorern keiner aus der Saanestadt dabei ist. Erst auf Platz 13 erscheint Fribourgs Offensivleader Killian Mottet mit elf Punkten aus elf Partien. Beim EV Zug zeichnete sich unter anderem der Neuzugang Niklas Hansson aus, der bereits 13 Punkte aus zwölf Spielen auf seinem Konto hat. Auf einem weiteren sicheren Playoff-Platz stehen die ZSC Lions (4.), der HC Davos (5.) und der HC Lugano (6.). Letzterer musste am heutigen Abend in Berlin aber eine bittere Niederlage in der Champions Hockey League hinnehmen.

Im Mittelfeld auf den Rängen 7 bis 10, die schliesslich in den Pre-Playoffs spielen würden, sind einerseits die Rapperswil-Jona Lakers (7.) mit ihrem Late Bloomer Nando Eggenberger, der je länger je mehr sein Talent in der obersten Liga unter Beweis stellt, klassiert. Andererseits ist der HC Ambri-Piotta punktgleich auf dem achten Rang. Das Team von Luca Cereda zeigte einen fulminanten Start in ihrer Nuova Valascia, die mit dem 6:2-Heimsieg gegen Fribourg-Gottéron am 11. September eingeweiht wurde.

Mit 13 Punkten folgt der SC Bern auf Platz 9, die einen eher schwierigen Start in die Saison bekundeten. Der 16-fache Meister fing sich zuletzt und konnte sechs wichtige Punkte am vergangenen Wochenende mitnehmen. Auffällig bei Bern sind vor allem der Kanadier Cory Conacher und der Deutsche Dominik Kahun, die beide bereits den Topskorer-Helm trugen und die erste Sturmreihe zuletzt zusammen mit Captain Simon Moser anführten. Hinter dem SCB klassiert ist Lausanne (10.), das allerdings noch zwei Spiele weniger in den Beinen hat.

Unter dem zweiten Strich und aktuell auf einem Playout-Platz sind der Aufsteiger HC Ajoie (11.), Vize-Meister Genève-Servette HC (12.) und die SCL Tigers (13.). Alle drei Teams haben aktuell neun Punkte. Bei Ajoie ist es klar, dass es anfangs sicherlich der Niveau-Unterschied war, der für mehrere Niederlagen in Serie gesorgt hatte. Beim Vize-Meister läuft es trotz den jüngsten Top-Verpflichtungen von Valtteri Filppula (11SP/5T/7A) und Sami Vatanen (3SP/2T/3A) noch nicht nach Wunsch. Grund dafür ist vor allem die Gegentorstatistik, die mit 46 ligaweit am Höchsten ist. Erst im vorletzten Spiel kassierte die Mannschaft von Patrick Emond eine 4:10-Heimklatsche gegen Ambri-Piotta. Zuguterletzt sind die SCL Tigers aus Langnau klassiert. Dank der Verstärkung von Robert Mayer auf der Torhüterposition ist das Team nicht mehr ganz abgeschlagen im Tabellenkeller. Kurios ist bei den Tigern auch, dass Langnaus Topskorer Jesper Olofsson mit neun Toren und sieben Assists aus elf Spielen auch Liga-Topscorer ist.