Die Auswirkungen der russische Invasion in der Ukraine drehen auch im Eishockey-Sport weiter ihre Kreise. So gastiert die National Hockey League (NHL) im Oktober zu zwei Regular-Season Matches in der tschechischen Hauptstadt Prag. Nun gibt es – wie die BILD berichtet – um die russischen Spieler im Kader der Nashville Predators und der San Jose Sharks eine heiße Diskussion und einen Mega-Wirbel. „Wir können bestätigen, dass das tschechische Außenministerium einen Brief an die NHL geschickt hat, um darauf hinzuweisen, dass die Tschechische Republik oder jeder andere Staat in der (visafreien) Schengen-Zone den russischen Spielern derzeit keine Visa für die Einreise in unser Territorium ausstellen sollte“ so der tschechische Außenminister Martin Smolek. Der Politiker bezieht sich dabei auf eine Empfehlung des EU-Sportministeriums, welche ein Verbot der Teilnahme von Russen an Sportveranstaltungen in Europa vorsieht.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass die “Preds” und die “Sharks” auch ohne ihre russischen Cracks in der o2-Arena in Prag auflaufen werden.

Artikel: Mathias Funk
Foto: Christian Diepold