Sorgt die US-Botschaft in Moskau nun für Wirbel in der Kontinental Hockey League?

Es herrscht Krieg zwischen Russland und der Ukraine! Auch im Sport sind die Auswirkungen stets spürbar. Nun fordert die US-Botschaft in Moskau in Russland lebende Amerikaner:innen zur Ausreise auf. In einem Tweet schreibt die Botschaft: “US-Bürger sollten nicht nach Russland reisen, und diejenigen, die in Russland wohnen oder reisen, sollten Russland sofort verlassen, solange begrenzte kommerzielle Reisemöglichkeiten bestehen!” – das dürfte auch die zahlreichen US-Cracks, welche in der Kontinental Hockey League (KHL) unter Vertrag stehen, betreffen. Wie die Spieler und Klubs nun reagieren, bleibt indes abzuwarten.

Seit 24.Februar führt die russiche Regierung um Vladimir Putin Krieg in der Ukraine. Seither verschlechtert sich die Situation für Russinnen und Russen im Inland, aber auch die ausländischen Bürger:innen in Russland spüren die mit dem Krieg verbundenen Sanktionen der US-Regierung und der EU.

Teilmobilmachung Auslöser für Fluchtwelle

Die von Russlands Präsidenten Vladimir Putin angeordnete Teilmobilmachung sorgt im Land seit einigen Tagen für eine Welle der Flucht. So machen sich tausende russische Staatsbürger:innen auf den Weg in Richtung Landes-Grenzen. An den Grenzübergängen zu Finnland, Kazachstan, Georgien und den baltischen Staaten entstehen bereits kilometerlange Staus, wie Webcams und Drohnenbilder zeigten. Besonders russische Männer, darunter auch viele Familienväter, fürchten nun den Einzug an die Front und versuchen sich und ihre Familien so in Sicherheit zu bringen.

Artikel: Mathias Funk
Foto: Twitter