Am Dienstag sind die spusu Vienna Capitals und der EC GRAND Immo VSV jeweils mit Heimsiegen ins Halbfinale der win2day ICE Hockey League eingezogen. Stark dezimierte Wiener entthronten beim 3:2-Erfolg den EC-KAC, während Villach mit 4:1 über den HK SZ Olimpija Ljubljana triumphierte.

Die „best-of-seven“-Semifinalserien starten bereits am Donnerstag: Der EC Red Bull Salzburg empfängt die spusu Vienna Capitals (LIVE auf PULS24), der EC GRAND Immo VSV eröffnet daheim gegen Hydro Fehérvár AV19 (LIVE auf live.ice.hockey). PULS24 überträgt in weiterer Folge am Samstag aus Székesfehérvár und am Montag wieder aus Salzburg.

Die spusu Vienna Capitals sind mit einem 3:2-Heimsieg über den EC-KAC ins Halbfinale der win2day ICE Hockey League eingezogen und haben damit den amtierenden Meister entthront. Wien steht nach dem Aufstieg zum fünften Mal in Folge im Halbfinale. Die „Capitals“ mussten die entscheidenden Viertelfinalbegegnung arg dezimiert absolvieren: Aufgrund von positiven COVID-19-Fällen, Verletzungen und Sperren fehlten neben dem Coaching-Duo auch neun Stammkräfte. Davon ließ sich das Heimteam nicht beirren und bot Klagenfurt ein Spiel auf Augenhöhe – und es ging durch einen Treffer von Luke Moncada (7.) in Führung, dessen Schuss von einem KAC-Spieler ins Tor absprang. Nur wenig später glich Klagenfurt aus, Lukas Haudum (9.) verlängerte einen Ganahl-Schuss zum 1:1. Die „Rotjacken“ wurden präsenter und gingen in der 27. Minute durch Thomas Koch in Führung, ehe Wien die Partie im Schlussdrittel drehte: Zunächst glich James Sheppard (43.) aus – dann versenkte Matt Bradley gut zehn Minuten vor dem Ende den viel umjubelten Game-Winner. Den Sieg hielt einmal mehr Bernhard Starkbaum fest, der vor allem in Schlussphase mit starken Saves glänzte.

Villach nach sechs Jahren wieder im Semifinale

Auch der EC GRAND Immo VSV ist mit einem Heimsieg ins Semifinale der win2day ICE Hockey League eingezogen. Für die „Adler“ ist es die erste Halbfinalteilnahme seit der Saison 2015/16. Im entscheidenden Heimspiel gegen den HK SZ Olimpija feierten sie einen 4:1-Erfolg. John Hughes ermöglichte Villach einen perfekten Auftakt, in der vierten Minute zimmerte er die Scheibe via Rücken von Ljubljana-Schlussmann Zan Us zur frühen Führung ins Tor. Wenig später erhöhte Scott Kosmachuk (8.), der ein perfektes Give-And-Go mit Rick Schofield vollendete. Den Zwei-Tore-Rückstand verkürzten die „Drachen“ nahezu postwendenden nach einem Konter durch Wade Murphy (10.). Villach zeigte sich in weiterer Folge diszipliniert – und dann im dritten Powerplay erfolgreich: Schofield (39/PP1) traf. Ein kurzes Aufbäumen der Slowenen im Schlussdrittel machte am Ende ein gut disponierter Tomi Karhunen (32 Saves) zu Nichte. Den Schlusspunkt setzte Anton Karlsson per Empty-Netter.

Foto: Bernd Stefan