Die erste Chance im Spiel gehörte den Gästen, Christian Engstrand im Tor der Grazer war aber auf dem Posten. In der 4. Minute ließen die 99ers mit einem Stangenschuss aufhorchen. In der 10. Minute war es Andrew Gordon im Powerplay der zum zweiten mal die Stange traf. Insgesamt eine gute Überzahl, jedoch ohne Torerfolg für die Hausherren. Ein interessantes Drittel mit Chancen auf beiden Seiten ging torlos zu Ende.

Das zweite Drittel knüpfte nahtlos ans erste an. In der 25. Minute kamen die 99ers zu ihrem zweiten Powerplay, konnten aber zum wiederholten Male keinen Nutzen daraus ziehen. In der Folge die Capitals mit leichten Vorteilen und in der 33. Minute mit ihrem ersten Powerplay, doch auch ihnen blieb ein Torerfolg verwehrt. Daniel Oberkofler wurde in der 37. Minute ideal bedient scheiterte aber an Bernhard Starkbaum im Tor der Caps. Die letzten Minuten gehörten wieder den 99ers und doch stand es 0:0 nach 40 Minuten.

Zu Beginn des letzten Spielabschnittes setzte die Gäste die 99ers gehörig unter Druck und konnten sich über Minuten im Angriffsdrittel festsetzen ohne jedoch zwingende Torchancen vorzufinden. In der 48. Minute war es aber dann doch soweit und die Capitals gingen durch Matt Bradley in Führung. Und die Wiener blieben am Drücker. In der 57. Minute vergab Zintis Zusevics die große Chance auf den Ausgleich und auch Mike Zalewski´s Schuß segelte Zentimeter am Tor vorbei. Engstrand verließ das Grazer Tor zugunsten eines weiteren Feldspielers, dieser Zug blieb aber unbewohnt und Wien traf zum 2:0 ins leere Tor. Der Schütze war abermals Matt Bradley. Die Graz 99ers verloren vor 804 Zusehern das Spiel und wichtige Punkte.

Bet-at-home ICE HOCKEY League I Saison 2021/2022
Graz 99ers vs. Vienna Capitals 0:2 (0:0/0:0/0:2)

Tore:
0:1 I 48.I M.Bradley
0:2 I 60.I. M.Bradley EN

Innsbruck nach Shootout-Sieg weiter im Rennen um Top-10

Der HC TIWAG Innsbruck lässt sich im Rennen um die Pre-Playoff-Plätze nicht abschütteln. Der HCB Südtirol Alperia musste im ersten Spiel nach ihrer Corona-bedingten Pause eine hauchdünne 3:4 Niederlage nach Penalty-Shootout hinnehmen. Durch diesen Erfolg sind die Tiroler mit noch vier ausstehenden Spielen nur noch zwei Siege hinter den Moser Medical Graz99er, die allerdings bereits ein Spiel mehr absolviert haben. Der HCB Südtirol Alperia hingegen musste durch diese Niederlage erstmals seit langer Zeit wieder ihre Position unter den Top-6 Teams räumen. Nachdem die Haie früh in dieser Begegnung in Führung gingen, ließ ein Doppelschlag der Südtiroler zunächst das Momentum zu den Südtirolern wandern. Die Haie eroberten diese allerdings im vermeintlich letzten Abschnitt zurück, ehe Daniel Catenacci für den erneuten Ausgleich und die Overtime sorgte. Nach einer torlosen Verlängerung brachte McGauley die Entscheidung im Shootout.

Ljubljana zurück in Top-6

Der HK SZ Olimpija Ljubljana machte nach einem 1:0 Shutout-Sieg über den EC-KAC gleich zwei Plätze in der Tabelle gut und steht nun wieder auf einen Viertel-Platz. Die Rotjacken hingegen verpassten die Chance einem direkten Konkurrenten einen Dämpfer zu verpassen und stehen nun wieder mitten im Gerangel um die Top-6 – und das obwohl die Klagenfurter eine der besten Tordifferenz der gesamten Liga aufweisen können. Für den KAC war dies bereits die zweite Niederlage nach zuvor drei Siegen am Stück – abermals fiel diese hauchdünn aus. Für den einzigen Treffer der Begegnung sorgte Miha Stebih bereits im ersten Abschnitt. Paavo Holsa ließ kein Tor der Klagenfurter zu und durfte sein zweites Shutout in dieser Saison bejubeln.

Znojmo nach Pflichtsieg über Linz wieder in Schlagdistanz zu Top-6

Der HC TESLA Orli Znojmo ist nach einem „Pflichtsieg“ über die Steinbach Black Wings Linz wieder in Schlagdistanz zu den Top-6 Teams und damit zu den Viertelfinalplätzen in der bet-at-home ICE Hockey League. Die Tschechen vollzogen im vierten Aufeinandertreffen mit den Oberösterreichern ihren „Regular-Season-Sweep“. Die Linzer gingen allerdings am Dienstag noch frühzeitig durch Dalibor Bortnak in Führung. Bereits zu Beginn des zweiten Abschnitts eroberten aber die Tschechen die Führung und setzten sich schließlich mit 3:1 durch.

 

Foto: Grundauer