VSV gleicht im zweiten Spiel der Viertelfinalserie gegen Ljubljana mit einem 4:3 Sieg aus. Nach einer Schlägerei zu Beginn des Schlussdrittels muss der Villacher Chris Collins nach einer Behandlung direkt am Eis ins Krankenhaus.

Die zweite Begegnung im Viertelfinale zwischen dem EC VSV und Ljubljana startete mit den klar besseren Chancen für die Slowenen. Nach nur knapp vier gespielten Minuten erzielte die Nummer 12 der Gastgeber an diesem Abend , Nik Simsic, bereits das 1:0. Trotz der deutlich stärkeren Leistung der Männer in den grünen Trikots gelang dem Villacher Verteidiger Brett Fleming der Ausgleich kurz vor Ende des ersten Abschnittes.

Durch eine souveräne Verteidigung des eigenen Drittels, starteten die Slowenen auch in die nächsten 20 Minuten mit mehr Möglichkeiten erneut in Führung gehen zu können. Jedoch konnten die Kärntner die Partie kurzzeitig drehen und durch zwei aufeinanderfolgende Treffer von Anton Karlsson den Spielstand auf 1:3 aus Sicht der Heimmannschaft verändern. Gegen Ende des zweiten Abschnittes fand Ljubljana zurück in die Partie und kam wieder zu mehr Torschüssen. Einer von diesen führte zum 2:3 durch Guillaume Leclerc.

Der dritte Abschnitt begann mit Strafen für beide Seiten nach einem Kampf, der für Chris Collins kein gutes Ende nahm. Nach minutenlanger Behandlung direkt am Eis wurde der Villacher Center mit der Trage abtransportiert. Nach der Schrecksekunde ging es für die Slowenen mit dem fünften Powerplay an diesem Abend weiter. Im langen Eck fand Rok Kapel Platz für den Ausgleich zum 3:3. Den Siegestreffer erzielte schlussendlich zwei Minuten vor dem Schlusspfiff Scott Kosmachuk für die Gäste aus Villach. Somit steht es in dieser Viertelfinalserie 1:1. „Wir nehmen den Sieg für Sonntag mit und kämpfen weiter“, meint John Hughes kurz nach der Partie. Das Spiel am Sonntag startet in der Villacher Stadthalle um 17:30 Uhr.

win2day Ice Hockey League | Playoffs 2022 | Viertelfinale 2
Olimpija Ljubljana vs. EC VSV 3:4 (Stand: 1:1)

Tore:
03:51 I 1:0 I Nik Simsic
16:03 I 1:1 I Brett Flemming
23:56 I 1:2 I Anton Karlsson
27:34 I 1:3 I Anton Karlsson
32:42 I 2:3 I S Guillaume Leclerc
42:12 I 3:3 I Rok Kapel
57:43 I 3:4 I Scott Kosmachuk

Das Vorjahres-Finale im Vertelfinale beginnt am Sonntag bei “0”! (Foto: Martina Bednar)

Wien schafft Serienausgleich

Auch den spusu Vienna Capitals ist der Serienausgleich gelungen. Die Wiener setzten sich beim EC-KAC mit 4:1 durch und stellten in der „best-of-seven“-Serie auf 1:1. Klagenfurt ging in dieser Begegnung durch Lukas Haudum (9.) in Führung, fing sich aber postwendend den Ausgleichstreffer ein. Nikolaus Hartl traf für die „Caps“, er scorte damit auch im zweiten Playoff-Spiel. Die Wiener erarbeiteten sich etwa zur Mitte des Spiels die Führung, Joel Lowry (35.) bekam nach einem Turnover von Paul Postma das eins-gegen-null und netzte ein. Am Ende nahm der KAC früh Dahm vom Eis und musste noch zwei Empty-Netter hinnehmen.

Bullen voll im Takt! Loney und Lebler lassen keine Zweifel zu. (Foto: GEPA/REDBULL)

Lebler sichert Salzburg mit Doppelpack 2:0-Serienführung

Der EC Red Bull Salzburg hat in der „best-of-seven“-Serie gegen den HC TESLA Orli Znojmo auf 2:0 gestellt. Wie schon in der ersten Viertelfinalbegegnung setzte sich der Regular Season-Champion durch, gewann 3:1. Die Führung der Tschechen durch deren Top-Scorer Radek Prokes glich Ty Loney (17.) aus, der eine 2-gegen-0-Situation – gleich nach Ablauf einer Strafe gegen Keegan Kanzig – erfolgreich abschloss. Erst spät im Schlussdrittel wurden die Salzburger Bemühungen endgültig belohnt: Brian Lebler sicherte den Seinigen mit einem Doppelpack den Sieg. Den Game-Winner verwertete der Routinier zwei Minuten vor dem Ende.

Auch Fehérvár stellt auf 2:0

Neben Salzburg hat auch Hydro Fehérvár AV19 seinen Auftaktsieg bestätigt und in der „best-of-7“-Viertelfinalserie gegen den HC Pustertal Wölfe auf 2:0 gestellt. Die Ungarn feierten auswärts einen 6:2-Erfolg und präsentierten sich nach dem 8:1 am Mittwoch weiterhin offensiv stark. Im ersten Drittel musste die Mannschaft von Kevin Constantine zweimal einen Rückstand wettmachen. In der 26. Minute gingen der Dritte nach der Regular Season durch Alex Petan erstmals in Führung, er verwertete nach Breakaway. Im Schlussdrittel zogen die Ungarn das Tempo nochmals an und legten drei weitere Treffer nach. Istvan Bartalis und Istvan Terbocs trafen jeweils doppelt.

Fehervar kann im Pustertal die Serien-Führung ausbauen! (Forto: Foppa Iwan)

Die Ergebnisse vom Freitag im Überblick:

EC KAC vs. Vienna Capitals 1:4 (1:1)
HC Orli Znojmo vs. Red Bull Salzburg 2:3 (0:2)
HC Pustertal vs. Fehervar AV19 2:6 (0:2)
Olimpija Ljubljana vs. EC VSV 3:4 (1:1)

Artikel: eishockeyonline.at / ICE / Hackl