Der EC-KAC und HK SZ Olimpija bleiben im Rennen um ein Halbfinal-Ticket in der win2day ICE Hockey League. Beide Teams feierten am Freitag Auswärtserfolge und verkürzten in ihren Viertelfinal-Serien. Während die Klagenfurter einen Comeback-Sieg landeten, gewannen die Slowenen das bislang trefferreichste Playoff-Spiel seit Liga-Neugründung. Die zwei Serien gehen am Sonntag weiter.

Wie schon zu Beginn der Viertelfinal-Serie feierte der EC-KAC am Freitag einen Overtime-Erfolg in Wien. Der Weg dorthin sollte aber an Dramatik kaum zu überbieten sein. Die Wiener kamen besser aus der Kabine und brachten viele Scheiben zum Tor. In der 19. Minute gingen die Gastgeber auch durch Nicolai Meyer im Powerplay in Führung. Als James Sheppard (25.) einen Meyer-Schuss abfälschte, stand es sogar 2:0. Der Wille der Klagenfurter war aber ungebrochen und so sorgte der völlig freistehende Martin Schumnig in der 31. Minute für den Anschlusstreffer. Im dritten Drittel drückte der KAC auf das nächste Tor, doch die Defensive der Wiener hielt lange stand. Dann war es erneut Schumnig (55.), der den Ausgleich erzielte und eine Overtime erzwang. Die Wiener konnten dann aus einer Überzahl kein Kapital schlag. Und kurz nachdem Fabio Artner alleine vor KAC-Goalie Sebastian Dahm scheiterte, traf Niki Kraus auf der gegenüberliegenden Seite zum Auswärtssieg.

Ljubljana gewinnt Torspektakel

Der EC GRAND Immo VSV und HK SZ Olimpija lieferten sich auch im fünften Viertelfinalduell einen offenen Schlagabtausch. Bereits im ersten Drittel gab es einen mehrfachen Führungswechsel und sieben Treffer. Die Slowenen lagen nach acht Minuten 2:0 voran, dann trafen die Gastgeber binnen vier Minuten drei Mal. Doch Guillaume Leclerc (18.) und Miha Zajc (20.) brachten das Momentum wieder auf Seiten der Gäste. Der VSV nahm einen Goalie-Wechsel vor, Tomi Karhunen ersetzte Alexander Schmidt. Im Mittelabschnitt holte sich Olimpija dennoch eine Zwei-Tore-Führung, nach dem zweiten Zajc-Treffer lagen die Slowenen 4:6 voran. In der 43. Minute trug sich auch Gregor Koblar in die Torschützenliste ein, es sollte auch der spätere Game Winner sein. Denn der VSV kam noch einmal auf 6:7 heran, in der Schlusssekunde verbuchte Ziga Pance noch eine Empty Netter. Mit 14 Toren stellte die Partie auch einen neuen Rekord dar, war es doch das trefferreichste Playoff-Spiel seit Liga-Neugründung.

Sonntagabend finden in der win2day ICE Hockey League zwei mögliche Entscheidungsspiele in den noch offenen “best-of-7”-Viertelfinalserien statt. Wer es nicht in die Arenen schafft, dem wird ein umfangreiches Live-Entertainment via TV-Partner PULS24 und der Streaming-Plattform live.ice.hockey angeboten. Alle Übertragungsdaten finden Sie hier.

Foto: Martina Bednar