Sowohl der EC-KAC als auch der HK SZ Olimpija Ljubljana konnten im Viertelfinale der win2day ICE Hockey jeweils ein „Spiel 7“ erzwingen. Während sich die Klagenfurter, die bereits nach 40 Sekunden mit 0:2 zurück lagen, mit 5:3 gegen Wien durchsetzten, gelang den Slowenen ein später Heimerfolg im sechsten Viertelfinale gegen den EC Grand Immo VSV. Ljubljana erzielte in der 19. Minute der Verlängerung den entscheidenden Treffer. Die beiden Duelle um den Semifinalaufstieg werden am Dienstag ausgetragen. PULS 24 übertrag die Begegnung spusu Vienna Capitals gegen EC-KAC.

KAC dreht Begegnung erneut

Nach dem 3:2 Overtime-Sieg am Freitag legte der EC-KAC am Sonntag einen weiteren Erfolg gegen die spusu Vienna Capitals nach und erzwang damit ein entscheidendes Spiel in der best-of-seven“-Viertelfinalserie. Wie bereits vor zwei Tagen, lagen die Klagenfurter auch am heutigen Sonntag zunächst mit 0:2 zurück – und das bereits nach nur 40 Sekunden. James Sheppard und Nikolaus Hartl brachten die ersatzgeschwächten Wiener, die an diesem Abend von Assistant Coach Christian Dolezal ins Spiel geführt wurden und ohne ihren Top-Scorer Nicolai Meyer auskommen mussten, im 20 Sekunden-Takt mit zwei Treffern in Führung. Für den KAC war dieser Kaltstart ein Aufweckruf zur rechten Zeit. Noch im ersten Abschnitt drehten Tore von Daniel Obersteiner, Matt Fraser und Paul Postma die Begegnung. Die Capitals konnten diesen Rückstand nicht mehr aufholen und mussten sich schließlich mit 3:5 geschlagen geben. Zum siebenten Mal gingen die Wiener mit einer 3:2-Führung im Rücken in Spiel sechs, lediglich drei Mal konnte man diese sechste Partie gewinnen – die Serie wurde aber in gesamt fünf Fällen gewonnen. Die „Rotjacken“ erzwangen ihrer Playoff-Historie erst zum zweiten Mal ein Spiel sieben nach 2:3 Serienrückstand.

Ljubljana erzwingt Spiel 7 in 78-minütigem Playoff-Fight

Der HK SZ Olimpija Ljubljana gewinnt das zweite Spiel gegen das Saison-Aus in Serie und erzwingt ein entscheidendes Spiel, um den Halbfinaleinzug. Nach den bisherigen High-Scoring-Games legten beide Teams in diesem Aufeinandertreffen einen größeren Fokus auf die Defensive. Die Hausherren konnten sich im ersten Drittel eine Führung um zwei Tore erspielen. Die Villacher Adler kämpften sich aber in die Begegnung zurück und glichen bis zur 55. Minute durch Tore von Kevin Moderer und Scott Kosmachuk aus. In der Endless-Overtime sorgte Blaz Tomazevic mit einem abgefälschten Schuss in der 79. Minute für die Entscheidung. Der Treffer wurde zwar zunächst am Eis wegen potenziellem „High-Stick“ nicht gegeben, nach Videostudium allerdings als „Good Goal“ gewertet.

Foto: Bernd Stefan