Am Sonntag kommt es in der win2day ICE Hockey League zum Schlagerspiel zwischen dem ungeschlagenen Tabellenführer EC Red Bull Salzburg und dem zuletzt dreimal in Serie siegreichen EC-KAC. Der ebenso noch ungeschlagene HCB Südtirol Alperia tritt erstmals in dieser Saison auswärts an – trifft bereits zum zweiten Mal auf die BEMER Pioneers Vorarlberg. Der HK SZ Olimpija verabschiedet vor seinem Heimspiel gegen Hydro Fehérvár AV19 Ales Music. Weiters wollen die Moser Medical Graz99ers den Offensiv-Express des EC iDM Wärmepumpen VSV stoppen und die spusu Vienna Capitals sind auf der Suche nach mehr Effizienz vor dem Tor.

Host-Broadcaster PULS24 überträgt am Sonntag das Schlagerspiel der sechsten Runde zwischen dem EC Red Bull Salzburg und dem EC-KAC. Die Salzburger sind nach fünf Spielen noch ohne Niederlage – und auf heimischem Eis seit über 169 Minuten ohne Gegentor. David Kickert verbuchte in den letzten beiden Spielen jeweils ein Shutout. Bei Salzburg, das in allen bisherigen Spielen dominierte, sind Lukas Schreier, Ty Loney, Dominique Heinrich und jetzt auch Troy Bourke (Unterkörper) nicht mit dabei. Der Einsatz von Lucas Thaler ist fraglich. In der letzten Saison haben die „Red Bulls“ drei der vier Begegnungen mit den „Rotjacken“ gewonnen, in allen vier gepunktet. Der EC-KAC hat nach einem holprigen Liga-Start drei Siege am Stück aufzuweisen, um jenen am Freitag nach Penaltyschießen in Graz mussten die Klagenfurter aber lange kämpfen. Immer noch nimmt der österreichische Rekordmeister zu viele Strafen (11,6 Minuten pro Spiel). Die „Rotjacken“ treten auch gegen Salzburg in Bestbesetzung an. Insgesamt gab es zwischen diesen beiden Teams bereits 153 Begegnungen, von denen Salzburg 82 und Klagenfurt 71 gewinnen konnte.

BEMER Pioneers Vorarlberg – HCB Südtirol Alperia

Das neben Salzburg zweite ungeschlagene Team HCB Südtirol Alperia tritt am Sonntag bei den BEMER Pioneers Vorarlberg an. Auf die „Füchse“ wartet damit das erste Auswärtsspiel der Saison – daheim haben sie einerseits defensiv, mit nur insgesamt drei Gegentoren, und andererseits offensiv, mit 3,5 Treffern pro Spiel, überzeugt. Beim jüngsten 5:1-Sieg über Innsbruck lief Bozen vollständig auf, musste dann aber einen verletzungsbedingten Ausfall von Angelo Miceli beklagen. Die Vorarlberger haben am Freitag eine 2:3-Niederlage nach Shootout hinnehmen müssen, kassierten den Ausgleichstreffer erst zehn Sekunden vor dem Ende. Dennoch gab es den Punkt, den vierten in dieser Saison – alle holten sie daheim. Die beiden Teams trafen einander bereits am ersten Spieltag: Bozen gewann souverän mit 3:0, profitierte von zwei sehr frühen Toren.

spusu Vienna Capitals – HC Pustertal Wölfe

Die spusu Vienna Capitals erwarten den HC Pustertal Wölfe – und gegen die Südtiroler hatten die Wiener in der Vorsaison alle Spiele gewonnen. Nur in der ersten Begegnung (15. Oktober | 4:3 OT) holten die „Wölfe“ einen Punkt. Die Mannschaft von Head Coach Stefan Mair reist nach einer deutlichen 0:3-Niederlage in Salzburg in die österreichische Bundeshauptstadt, gegen die „Red Bulls“ fehlte es mit nur zehn Torschüssen an Kreativität in der Offensive. Deutlich mehr O-Zone-Time hatten die „Caps“ am Freitag: 50 Schüsse richtete Gelb-Schwarz auf das Tor von HK SZ Olimpija – dennoch mussten sich die Wiener, die auch in ihrem vierten Spiel ohne Powerplay-Treffer blieben, mit 2:3 geschlagen geben. Für Wien ist es die letzte Begegnung vor der Rückkehr des gesperrten Rafael Rotters. Philippe Horsky kehrt als Assistant Coach des HC Pustertals erstmals nach Wien zurück.

EC VSV – Moser Medical Graz99ers

Der EC iDM Wärmepumpen VSV, bei dem John Hughes ins Line-Up zurückkehrt, hat am Freitag pausiert und bekommt es nun mit den Moser Medical Graz99ers zu tun. Die Steirer haben zuletzt gegen den EC-KAC ihr wohl bestes Saisonspiel gezeigt: Trotz Ausfälle – speziell in der Defensive – zeigten die 99ers Kämpferherz und zwangen den Rekordmeister nach Zwei-Tore-Rückstand in die Overtime. Villach hat seine letzten beiden Spiele gewonnen – und vor allem offensiv mit 6,5 Treffern pro Begegnung überzeugt. Auch in den vergangenen Begegnungen dieser beiden Teams fielen immer viele Tore, zumindest sieben in den letzten vier Partien – einmal sogar 16. In den letzten beiden Heimspielen gegen Graz haben die „Adler“ insgesamt 17 Tore erzielt. Dominik Grafenthin trifft mit Villach erstmals auf seinen Ex-Klub: Der 27-Jährige hat die letzten vier Saisonen an der Mur verbracht und für Graz 168 Spiele bestritten. Der VSV ist nach den ersten fünf Runden das disziplinierteste Team der Liga, nahm im Schnitt nicht mal zwei Strafen pro Spiel. Graz verbringt durchschnittlich 8,8 Minuten auf der Strafbank.

HK SZ Olimpija – Hydro Fehérvár AV19

Der HK SZ Olimpija verabschiedet im Vorfeld der Begegnung mit Hydro Fehérvár AV19 Routinier Ales Music. Sein Trikot mit der Nummer 16 wird in einer feierlichen Zeremonie unter das Hallendach gezogen. Music spielte mit Ausnahme der Saison 2017/18 – die verbrachte er just in Székesfehérvár – immer in Ljubljana. Er bestritt 547 Liga-Spiele und erzielte 96 Tore sowie 158 Assists. Das Spiel am Sonntag lässt zwei Sieger vom Freitag aufeinandertreffen, die bereits am 23. September aneinandergerieten: Damals setzten sich die „Drachen“ mit 3:2 durch, feierten den ersten Liga-Sieg über die Ungarn überhaupt, da sie in der Vorsaison alle vier Spiele verloren. Fehérvár hat seitdem beide Spiele gewonnen, mit starkem Powerplay (36,4%) überzeugt. Die Slowenen sind in Überzahl – wie Wien – noch ohne Torerfolg.