Der Klagenfurtert AC rupfte die Villacher Adler am Freitag beim 339. Kärntner Derby komplett! Der Rekordmeister gewann an der Drau klar und ohne Probleme mit 4:0.

Die Stimmen zum Derby-Sieg des EC KAC

Bischofberger: „Der ist natürlich sehr gut für die Mannschaft, wir brauchten die Punkte. Es ist immer schön im Derby erfolgreich zu sein. Jedoch war es ein hartes Stück Arbeit und ein sehr intensives Spiel mit dem besseren Ende für uns.“

Warum es derzeit so gut läuft..

Bischofberger: Ich glaube, dass ich mehr auf die Mannschaft schaue, als auf mich selbst. Das zeichnet uns als KAC auch aus. Wir arbeiten im kollektiv. Es spielen immer fünf Spieler am Eis, nicht nur einer.

..über den Sieg im Derby beim VSV

Bischofberger: Es war heute ein sehr hart erkämpfter Sieg, also ich bin natürlich sehr stolz. Villach hatte genauso genug Chancen.

VSV Coach Rob Daum über die Niederlage gegen den KAC..

Daum: Der KAC war heute besser, da sie sehr gut verteidigt haben. Wir mussten für eine Chance sehr hart arbeiten. Obwohl uns das zeitweise gelang, hatten wir leider kaum qualitativ hochwertige Chancen.

Die Gründe zur herben Derby-Pleite..

Daum: Wir hatten auf alle Fälle den Willen gewinnen zu wollen. Jedoch hat der KAC heute seine Chancen schlichtweg besser genutzt.

Die Szene um Krastenbergs

Daum: Es ist immer schwierig solche Situationen zu beurteilen. Spieler wollen einander nicht verletzten und niemand möchte eine solche Strafe bekommen. Aber es ist ein Kampf, es ist Eishockey. Und im Eishockey ist meiner Meinung nach jeder Spieler dafür verantwortlich wo sein Kopf sich befindet. Der Spieler der Klagenfurter hat sich lediglich gegen die Bande fallen lassen und seinen Kopf nicht geschützt. Was hätte Krastenbergs machen sollen? Mir fällt nichts ein, was er machen hätte können. In so einem Fall finde ich, dass eine zweiminütige oder fünfminütige Strafe ausreichen sollte.

 

Artikel: Viktoria Hackl | Foto: Bernd Stefan / Hockey24/7