Am Dienstag den 27.09.2022 ging in Zell am See das Eishockey 1×1 über die Bühne. Dabei durften Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren mit den Stars erstmals Eishockey-Luft schnuppern.

Rund 30 Kinder machten am Dienstag erste Schritte auf dem Eis der Eishalle in Zell am See und wurden dabei von den Red Bulls Legenden Daniel Welser und Manuel Latusa beim „Schnuppern“ begleitet. „Ich hoffe, dass viele Kinder kommen und Spaß an der Sportart finden! Vielleicht gefällt es dem ein oder anderen ja so gut, dass er sich im Verein anmeldet.“ – so der mehrmalige österreichische Meister Daniel Welser, welcher sein Wissen sonst den Jungbullen an der Red Bull Eishockey Akademie weitergibt.

Rein in die Ausrüstung und rauf auf die Platte! Für rund 30 Kids gab es am Dienstag erste Eis-Stunden mit den Stars der EK Zeller Eisbären und Red Bull Salzburg.

Ohne Nachwuchs – keine Zukunft

Neben den Stars von gestern waren auch aktuelle Spieler des amtierenden Ice-Champions mit auf der Platte. Mit Paul Huber, Philipp Wimmer und Paul Stapelfeldt agierten drei aktuelle Salzburg-Profis als „Coaches“ auf dem Eis. Stapelfeldt trug sich erst beim 3:0 Erfolg gegen die Graz 99ers erstmals als Torschütze ein und ist somit Paradebeispiel für einen gelungenen Nachwuchs. Auch einige aktuelle Cracks der EK Zeller Eisbären standen neben den Jugendtrainern Tobias Dinhopel und Jaako Niskavaara auf dem Eis, um den Jüngsten und damit der Zukunft den Eishockeysport näherzubringen. „Wir müssen mehr auf unseren Nachwuchs setzen. Denn eines ist klar, ohne den Nachwuchs, kann dieser Sport in Zukunft auf diesem Niveau nicht mehr ausgeführt werden!“ – zeigt EKZ-Ass Dinhopel die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen auf. Der 32-Jährige bekommt auch den Zuspruch der Politik. „Speziell nach den Jahren der Corona-Pandemie sind diese Veranstaltungen für Kinder enorm wichtig. Solche Engagements kann es nicht genug geben!“ – so der Salzburger Landesrat Sport Mag. Stefan Schnöll (ÖVP) gegenüber eishockeyonline.at.

Zell am See muss zentrale Rolle einnehmen

Nach einer satten Stunde Eistraining war bei den Youngsters die Puste aus, für die Stärkung wurde im Anschluss in der VIP-Lounge der KE KELIT Arena bestens gesorgt. Die blutjungen Zeller:innen bekamen zusätzlich die Chance auf eine exklusive Autogrammstunde mit Welser, Latusa und Co. „Es war wirklich ein toller Nachmittag und ein rundum gelungenes Event.“ – freute sich Nachwuchsleiter Tobias Dinhopel auf Nachfrage von eishockeyonline.at.

Das Eishockey 1×1 hatte es in Zell am See in sich! Die Kinder bekamen mit den besten Coaches die Chance, in den Eishockeysport zu schnuppern.

Auch vom EC Red Bull Salzburg gab es viel Lob in Richtung Steinergasse. „Zell am See ist eine echte Hockeytown und dies war auch der Beweggrund, dass wir eine Partnerschaft eingegangen sind und mit dem Eishockey 1×1 neuen Schwung in die Nachwuchsarbeit von Zell am See bringen möchten! Mit der Zusammenlegung der Kampfmannschaft und den Junioren zeigt die Vereinsführung das Interesse für den Nachwuchs und sind wir uns ehrlich, der eigene Nachwuchs ist die Basis eines jeden guten Vereines und somit auch für Zell am See! Wir wollen alle gemeinsam dem Eishockeysport einen höheren Stellenwert geben und wir wissen aus der Vergangenheit, hier kann und muss Zell am See eine zentrale Rolle einnehmen. Wir hoffen, die Zeller Jugend findet wieder das Interesse am Eishockey und wir lassen dadurch das Eishockey in Salzburg in neuem Glanz erstrahlen. Uns allen ist bewusst, das ist keine Aufgabe für ein paar Wochen oder Monate, darum ist es an der Zeit unsere Energie und Leidenschaft dafür aufzuwenden!“ – macht der Director of Development Youth an der Red Bull Akademie Andreas Brucker kein Geheimnis um die schwierige und noch anstehende Arbeit im Nachwuchs-Sektor.

Verletzt hat sich im Übrigen niemand, hat der Eishockeysport speziell mit Vorurteilen im Gesundheitsbereich zu kämpfen. „Jeder glaubt, Eishockey ist zu gefährlich. Dabei sind die Verletzungen gleich wie bei anderen Sportarten wie zum Beispiel Fußball oder Basketball. Man ist voll geschützt und die Regularien werden stets zum Schutz der Sportler angepasst.“ – schloss Daniel Welser das Eishockey 1×1 in Zell am See ab.

Artikel: Mathias Funk
Fotos: EKZ