Red Bull Salzburg verlor am Dienstag das Achtelfinal-Rückspiel der Champions Hockey League gegen Rögle BK mit 5:1 und verabschiedete sich somit mit einem Gesamtscore von 6:4 aus der Königsklasse. Nach dem 3:1 Hinspiel-Erfolg gegen den Titelverteidiger vor einer Woche setzte es im Rückspiel eine deutliche Schlappe.

Eis-Bullen zu undiszipliniert

Die Sensation blieb aus! Meister Salzburg verlor am Dienstag bei Rögle BK deutlich und auch nicht unverdient mit 5:1 und schied aus der Champions Hockey League (CHL) aus. Bei Rögle BK zog die McIlvane-Crew schlussendlich zu viele Strafen und ermöglichte es dem Titelverteidiger, nach einer knappen halben Stunde auf 4:0 zu stellen. Nach der 1:0 Führung durch Ludvig Larsson (3.) war es kurz nach Wiederbeginn Adam Tambellini, der in Überzahl auf 2:0 stellte (21.). Die Bullen im Mitteldrittel offensiv nur wenig präsent, hatten auch in der eigenen Defensive gegen technisch und läuferisch überlegene Schweden stets das Nachsehen. Das 3:0 durch Oliver Tärnström somit lediglich Formsache. Wenig später durfte auch österreichs Mega-Talent Marco Kasper jubeln, sorgte der 18-Jährige in Überzahl für das 4:0 und somit endgültig für die Vorentscheidung. Denn das 4:1 durch Bullen-Kapitän Thomas Raffl – mit einem Mann mehr auf dem Eis – sorgte nur kurz für etwas Spannung, setzte Ludvig Larsson – abermals per Powerplay-Tor – den 5:1 Endstand auf den Videowürfel.

Salzburg scheitert im Achtelfinale

Somit endete die Europa-Reise des EC Red Bull Salzburg beim Titelverteidiger Rögle BK, konnte sich speziell die Leistung aus dem Hinspiel (3:1 Sieg) sehen lassen. Am Ende setzte sich die favorisierte Mannschaft verdient durch, Salzburg verweilte zu viele Minuten in der Kühlbox und auch das Fehlen von Verteidiger Tyler Lewington machte sich schlussendlich trotz kämpferischer Leistung und toller Moral bemerkbar.

CHAMPIONS HOCKEY LEAGUE | SAISON 2022/2023 | Achtelfinale, Rückspiel
Rögle BK vs. Red Bull Salzburg 5:1 (1:0/3:1/1:0)

Tore:
1:0 |03.| Ludvig Larsson
2:0 |21.| Adam Tambellini PP1
3:0 |25.| Oliver Tärnström
4:0 |29.| Marco Kasper PP1
4:1 |39.| Thomas Raffl PP1
5:1 |44.| Ludvig Larsson PP1