Der EC Grand Immo VSV und der EC Red Bull Salzburg starteten mit einem Heimsieg ins Halbfinale der win2day ICE Hockey League. Während Villach einen schnellen 0:2-Rückstand gegen Hydro Fehérvár AV19 noch drehen konnte und schlussendlich in der Overtime durch einen Treffer von Marco Richter gewann, behielten die Red Bulls gegen stark dezimierte spusu Vienna Capitals mit 4:1 die Oberhand.

Villach setzte sich trotz schwachen Starts gegen Fehérvár am Ende mit 3:2-OT durch. Bereits nach 141 Sekunden führten die Gäste aus Ungarn mit 2:0. VSV-Head Coach Rob Daum nahm daraufhin prompt eine Auszeit. Wie sich herausstellte die goldrichtige Entsscheidung, denn in der Folge konnten die Hausherren die Partie ausgeglichen gestalten und im zweiten Drittel sogar klar bestimmen.

Bis zur 27. Spielminute führten die Gäste mit 2:0, ehe Anton Karlsson für den Anschlusstreffer sorgte. Wiederum nicht einmal fünf Minuten später konnten die „Adler“ durch Philipp Lindner die Partie verdient ausgleichen. Daraufhin war es eine Partie auf Augenhöhe, weitere Tore wurden in der regulären Spielzeit aber nicht mehr erzielt. In der Overtime dauerte es dann nur 85 Sekunden, ehe Marco Richter für die Entscheidung sorgte. Zuvor konnte VSV-Schlussmann Tomi Karhunen eine Großchance von Fehérvár vereiteln. Bereits am Samstag geht die Serie in Székesfehérvár weiter. PULS 24 überträgt ab 19:25 Uhr live.

Salzburg lässt stark dezimierte Capitals keine Chance

Grunddurchgangssieger EC Red Bull Salzburg startete mit einem souveränen 4:1-Heimsieg gegen die spusu Vienna Capitals ins Halbfinale. Die Gäste aus Wien, die Covid-19 bedingt ohne die beiden Stammtorhüter Bernhard Starkbaum und David Kickert, sowie zahlreiche andere Spieler antreten mussten, schlugen sich wacker. Die Red Bulls gingen zwar erwartungsgemäß in der vierten Spielminute mit 1:0 in Führung. Doch nur 25 Sekunden später schlugen die Capitals zurück und glichen durch Nikolaus Hartl aus. Die Mozartstädter ließen sich in der Folge aber nicht aus der Ruhe bringen und zogen noch im ersten Drittel auf 3:1 davon. Unter anderem traf Ex-Caps-Angreifer Ali Wukovits zum zwischenzeitlichen 2:1.

Im zweiten Spielbschnitt und auch bis kurz vor Spielende fielen keine weiteren Treffer. Erst per Empty-Net-Treffer konnte Benjamin Nissner zwei Minuten vor Spielende für die endgültige Entscheidung sorgen. Neo-Caps-Schlussmann Lorenz Widhalm zeigte eine starke Vorstellung und konnte 27 der 30 Schüsse auf sein Tor parieren.

 

Fotos: GEPA & Hockey24/7