Nur einen Tag nach dem Sieg in Wien gewann der HC TIWAG Innsbruck im einzigen Samstagsspiel der win2day ICE Hockey League bei Hydro Féhérvar AV19 mit 5:4. Die beiden Teams lieferten sich einen spektakulären Schlagabtausch, bei dem die Führung mehrmals wechselte. 20 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit traf Simon Bourque zum Auswärtssieg.

Während Innsbruck mit einem Erfolgserlebnis nach Szekesféhérvar kam, kassierten die Hausherren am Freitag beim 0:1 nach Penaltyschießen in Graz die dritte Niederlage in Folge. Die Tiroler starteten wieder gut in die Partie, nach knapp acht Minuten mussten gleich zwei Ungarn kurz hintereinander auf die Strafbank. Und die Gäste nützten die numerische Überlegenheit, Ex-Féhérvar-Akteur Brady Shaw brachte die Innsbrucker in Führung. Spät im Drittel gelang den Ungarn aber der Ausgleich, als Tim Campbell einen Pass abfing und Janos Hari bediente – der Kapitän traf zum 1:1 ins lange Eck. Im Mittelabschnitt ging Innsbruck erneut in Führung, Daniel Leavens (22.) traf nach einem Konter zwischen den Schonern von Goalie Olivier Roy.

Es folgte der Ausgleich durch Andrew O’Brien und nun waren die Hausherren am Drücker. Doch HCI-Schlussmann Tom McCollum verhinderte eine Féhérvar-Führung, wenig später brachte Tyler Coulter die Innsbrucker zum dritten Mal an diesem Abend in Front. Im dritten Drittel machten die Gastgeber viel Druck und in der 47. Minute gelang Alex Petan mit einem sehenswerten „between the legs“-Versuch der Ausgleich zum 3:3. Wenig später kamen auch die Ungarn zu einem 5-gegen-3 Powerplay. Ein Treffer von Hari drehte die Partie nun zugunsten der Heimmannschaft. Doch Innsbruck gelang noch in Unterzahl der Treffer zum 4:4 durch Coulter. In den Schlussminuten herrschte viel Verkehr vor dem HCI-Tor, die Hausherren waren dem nächsten Treffer nahe. Doch ausgerechnet Innsbruck entschied die Partie noch vor der Schlusssirene – 20 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit traf Simon Bourque mit einem Weitschuss. Durch den zweiten Saisonerfolg verbesserten sich die Haie in der Tabelle auf Rang drei.