Hydro Fehérvár AV19 hat sich am Dienstag mit einem 4:2-Heimsieg über Innsbruck als drittes Team für die Playoffs der bet-at-home ICE Hockey League qualifiziert. Der EC Red Bull Salzburg steht nach dem 5:3-Erfolg in Wien vorzeitig als Sieger des Grunddurchgangs fest und sicherte sich damit die Teilnahme an der Champions Hockey League-Saison 22/23. Dank jeweils Auswärtssiege verteidigte der EC GRAND Immo VSV seinen zweiten Platz, HK SZ Olimpija rückte wieder in die Top-6 vor und der HC TESLA Orli Znojmo ist als Siebenter erster Verfolger der Top-Gruppe. Die Moser Medical Graz99ers haben mit einem 4:1-Heimsieg über Bozen ihren Vorteil auf den elften Rang ausgebaut.

Nach Salzburg und Villach ist nun auch Hydro Fehérvár AV19 fix im Viertelfinale der bet-at-home ICE Hockey League gesetzt. Die Ungarn feierten daheim einen ungefährdeten 4:2-Erfolg über den HC TIWAG Innsbruck – Die Haie. Braeden Shaw und Anze Kuralt brachten den Tabellenzweiten, der nur drei Linien aufbot, jeweils mit einem Doppelpack bis zur 25. Minute mit 4:0 in Führung. Innsbruck’s Top-Scorer Mike Huntebrinker, der zum 15. Mal in Folge scorte, und Tim McGauley trafen für die Gäste.

Siebente CHL-Teilnahme für Salzburg
Dem EC Red Bull Salzburg ist nach dem 5:3-Erfolg bei den spusu Vienna Capitals der Gewinn des Grunddurchgangs in der bet-at-home ICE Hockey League nicht mehr zu nehmen. Damit hat sich die Mannschaft von Matt McIlvane bereits zum siebenten Mal für die Teilnahme an der Champions Hockey League qualifiziert. Beim Leader waren vor allem die Special-Teams stark: Zwei von drei Powerplay nutzten die Gäste – beide in Person von TJ Brennan, während sechs der acht Unterzahlsituationen unbeschadet überstanden wurden. Neben Brennen traf auch Ty Loney doppelt. Der 17-jährige Luca Auer machte sein ICE-Premierentor.

Rang zwei hinter Salzburg hat der EC GRAND Immo VSV verteidigt, er verbuchte beim HC Pustertal Wölfe mit 6:4 einen Rollercoaster-Win – und fügte dem ICE-Newcomer damit die erste Niederlage nach zuletzt sieben Siegen in Serie zu. Travis Oleksuk imponierte bei den „Adler“ mit vier Scorerpunkte (2G|2A). Anton Karlsson verbuchte bei seinem Comeback einen Assist, während Tomi Karhunen beim Debüt 29 Saves verzeichnete.

Ljubljana zurück in Top-6, Znojmo lauert dahinter
Der HK SZ Olimpija hat sich mit einem 4:2-Erfolg über die Dornbirn Bulldogs wieder auf den sechsten Tabellenrang geschoben. Ein Shorthander von Jaka Sodja brachte die Slowenen im Ländle in Führung, mit drei weiteren Toren bis zur 30. Spielminute sorgten die „Drachen“ früh für klare Verhältnisse.

Hinter Ljubljana lauert der HC TESLA Orli Znojmo, der zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor blieb. Die Tschechen setzten sich in einer umkämpften Begegnung beim EC-KAC mit 1:0 im Shootout durch. Erst zum zwölften Mal seit Liga-Neugründung blieb ein Spiel über 65 Minuten torlos. Für die Kärntner war es bereits die fünfte Niederlage in Folge.

Graz vergrößert Vorteil auf Rang elf
Die Moser Medical Graz99ers haben ihren Vorteil auf Rang elf – und damit einen Nicht-Pre-Playoff-Platz – vergrößert. 4:1 besiegten die Steirer den HCB Südtirol Alperia und zeigten sich mit vier Toren bei nur 20 Torschüssen ungemein effizient. Dominik Grafenthin erzielte einen Doppelpack.

 

Foto: Martina Bednar