Wegen den beunruhigenden Infektions-Zahlen rund um die Covid-19 Pandemie verabschiedet sich Österreich ab Montag in einen bundesweiten Lockdown. Dieser bedeutet zugleich, dass auch Veranstaltungen großteils untersagt werden. Die sportbegeisterten Fans müssen damit ihre Lieblingsklubs wieder von der Couch aus anfeuern und die Geisterspiele feiern in den Eishallen also wieder Ihr Comeback. Ein Szenario, welches man sich nach den letzten Partien 20/21 ohne Zuseher in der Form hätte nicht mehr vorstellen können. Eine hohe Ansteckungsrate sowie die niedrige Impfquote in Österreich machen diese nun aber wieder möglich.

Vereine hoffen auf Unterstützung

Für die Klubs der bet-at-Home Ice Hockey League, aber auch der Alps Hockey League und noch tiefer keine einfache Situation. Der Geldbeutel muss bei den Kleinen als auch bei den Großen vermehrt enger geschnürt werden. So ist es ganz egal, ob Villach, Dornbirn, Salzburg oder Graz, alle sitzen in einem Boot. Hoffnung macht jedoch die Politik. So äußerte sich Sportminister Werner Kogler (Grüne) gegenüber der Kleinen Zeitung wie folgt: “Erfreulicherweise ist es gelungen, die erprobten Hilfsmaßnahmen des ersten Covid-19-Jahres wieder zu aktivieren. So wird es wieder gelingen, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Sportvereine so gering wie möglich zu halten.”. Dabei geht es um einen Hilfs-Topf für den Spitzensport in Höhe von 30 Millionen Euro.

In wie weit das dann auch so eintreffen wird, ist noch nicht geklärt. Jedoch haben die Klubs und Vereine damit den Anspruch auf finanzielle Untertsützung. Den ersten Geister-Matchday gibt es dann in der kommenden Woche, wenn am Dienstag die Dornbirn Bulldogs den EC VSV in eigener Halle erwarten. Auch der CHL Fight zwischen Red Bull Salzburg und dem französischen Meister Rouen Dragons findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

 

Artikel: Mathias Funk