Am Mittwoch steigt für den EC Red Bull Salzburg in Rouen das Playoff Achtelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League gegen die Rouen Dragons (Mittwoch, 19:30 Uhr, ORF Sport+). Die Red Bulls haben in der letzten Woche in der Länderspielpause die Energiespeicher wieder aufgefüllt und sind nun voll auf das Hinspiel in Frankreich fokussiert, um sich eine möglichst gute Ausgangslage für das Rückspiel eine Woche später in Salzburg zu erarbeiten.

Den Schwung aus den letzten Spielen der ICE Hockey League mitnehmen und in Rouen die beste Leistung aufs Eis bringen, das ist die Devise bei den Red Bulls vor dem CHL Playoff-Auftakt in Rouen am kommenden Mittwoch. Am letzten Wochenende vor der Länderspielpause holten die Red Bulls mit einem 5:2-Erfolg in Znojmo und einem 3:2-Overtime-Sieg in Klagenfurt fünf Auswärtspunkte und hatten dabei immer noch viele rekonvaleszente Spieler zu ersetzen.

Jetzt sind mit Dominique Heinrich, Ali Wukovits, Kilian Zündel, Lucas Thaler und Tim Harnisch, der wie Paul Huber in der letzten Woche beim Turnier in Slowenien mit dem österreichischen Nationalteam ein Tor erzielte, wieder neue Kräfte an Bord, was der Mannschaft einen zusätzlichen Impuls geben sollte. Findet auch Peter Schneider: „Alle sind mit viel Energie aus der Pause zurückgekommen, sind hungrig auf Eishockey und wir freuen uns auf das Spiel in Rouen. Wir sind natürlich auch froh, dass weitere wichtige Spieler im Team zurück sind und ich hoffe, dass uns das einen zusätzlichen Push gibt.“

Über die Rouen Dragons sagt der 30-jährige Stürmer: „Das ist eine gute Eishockeymannschaft, sonst würde sie nicht im CHL-Achtelfinale stehen. Die französische Liga ist uns nicht so bekannt, aber wir werden uns sehr gewissenhaft auf die Rouen Dragons vorbereiten.“ Der Playoff-Modus mit dem sogenannten Aggregate Score (siehe unten) sollte dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen: „In erster Linie versuchen wir unser Spiel über 60 Minuten durchzuziehen und so gut wie möglich zu spielen. Einen Vorsprung herauszuholen wäre schön, aber wichtig ist jetzt erst einmal, dass wir das Spiel überhaupt gewinnen.“

Von den aktuellen Rückkehrern im Salzburger Team musste Ali Wukovits am längsten auf sein Comeback warten, der Stürmer bestritt sein letztes Spiel am 2. Oktober. „Es fühlt sich gut an, wieder bei den ‚boys‘ dabei zu sein. Und jetzt freue ich mich auf Frankreich.“ Der 25-Jährige, der mit den Vienna Capitals auch schon CHL-Erfahrungen gemacht hat, weiß: „Es ist immer spannend, weil man den Gegner meistens nicht gut kennt und anderes Eishockey gespielt wird. Die Franzosen kenne ich noch gar nicht, aber wir freuen uns auf diese Eishockeykultur und eine laute Halle in Rouen.“

Am Dienstag fand noch ein letztes Training in Salzburg statt, danach flog die Mannschaft direkt nach Rouen. Nach wie vor nicht dabei sind die Rekonvaleszenten JP Lamoureux und Peter Hochkofler – beide trainieren aber schon wieder mit der Mannschaft – sowie Paul Stapelfeldt. Dazu kommen aktuell der erkrankte Danjo Leonhardt und Mario Huber, der aus medizinischen Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls zuhause bleiben muss.

 

Fotos: GEPA