Mit dem Ausscheiden der spusu Vienna Capitals am Mittwoch ging auch die Karriere von Philippe Lakos zu Ende. Der 41-jährige Oldie war seit den Playoffs 2003 durchgehend in der win2day ICE Hockey League engagiert. In dieser Zeit gewann er zwei Meisterschaften und holte sich wohl einen Rekord für die Ewigkeit.

Das 1:5 am Mittwoch war die vierte Niederlage in der „best-of-seven“-Semifinalserie für die spusu Vienna Capitals – damit war das Saisonende von Wien besiegelt. Für Philippe Lakos war es gleichzeitig das letzte Spiel seiner Karriere. 955 Partien absolvierte der mittlerweile 41-Jährige in der win2day ICE Hockey League. Bis auf einen Abstecher zum HC TIWAG Innsbruck – Die Haie in der Saison 2008/09 war der für seinen altersweisen Spielstil und seine Härte bekannte Verteidiger stets bei den „Capitals“ im Einsatz. Er ist der einzige Spieler der Wiener, der sowohl 2005 als auch 2017 die Meisterschaft gewann. 36 Tore und 129 Assists brachte der mehrfache österreichische Nationalspieler auf das Score-Sheet.

Rekord für die Ewigkeit

Philippe Lakos hat als einstiger „Bad Boy“ wohl auch einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt. 1890 Strafminuten fasste er aus. Er saß damit über 31 Stunden auf der Strafbank – so lange, wie kein anderer Spieler. Matthias Trattnig, zweiter in diesem Ranking, kam auf 1232 Strafminuten.

Foto: Bernd Stefan