Der HCB Südtirol Alperia gewann am Samstag sein erstes Preseason-Spiel. Dank vier Toren im Schlussabschnitt feierten die Bozner einen 6:2-Erfolg gegen Meran. Nach einer torlosen regulären Spielzeit bezwang der EC Red Bull Salzburg zudem die Eisbären Berlin in der Verlängerung. Für HK SZ Olimpija und den EC iDM Wärmepumpen VSV setzte es hingegen Niederlagen.

Augsburger Panther – HK SŽ Olimpija Ljubljana 5:2 (0:1, 2:0, 3:1)
Beim Brauhaus Cup in Landshut duellierte sich Ljubljana im Halbfinale mit dem DEL-Team aus Augsburg. Bereits nach 84 Sekunden brachte Rok Kapel die Slowenen in Überzahl in Führung, mit dem 1:0 ging es auch in die erste Pause. In einem teilweise hitzigen Mittelabschnitt drehte Augsburg die Partie binnen drei Minuten, im Schlussabschnitt zogen die Deutschen sogar auf 5:1 davon. In der 57. Minute gelang Ziga Pance noch ein Treffer für den ICE-Vertreter, der am Sonntag auf Ravensburg trifft.

HC Meran – HCB Südtirol Alperia 2:6 (1:1, 1:1, 0:4)
Der HCB Südtirol Alperia eröffnete seine Preseason beim Hansjörg Brunner Memorial gegen Gastgeber Meran. Die Bozner hatten anfangs noch das harte Training der letzten zehn Tage in den Beinen, gingen aber dennoch durch Hannes Kasslatter (3.) in Führung. Dem Team aus der Alps Hockey League gelang jedoch prompt der Ausgleich und früh im Mittelabschnitt drehten sie die Partie sogar zu ihren Gunsten. Es dauerte bis zu 36. Minute, als Brad Mc Clure auf 2:2 stellte. Im Schlussabschnitt sorgten das ICE-Team dann für klare Verhältnisse. Binnen fünf Minuten sorgten Ryan Culkin (2) und Mike Halmo für eine 5:2-Führung, Enrico Miglioranzi stellte per Empty-Netter den Endstand her. Die Bozner treffen am Sonntag im Finale auf Kaufbeuren.

EHC Olten – EC iDM Wärmepumpen VSV 4:2 (2:1, 2:1, 0:0)
Im zweiten Spiel des Vorbereitungsturniers im schweizerischen Wil musste sich der EC iDM Wärmepumpen VSV gegen den EHC Olten mit 2:4 geschlagen geben. Wie schon am Vortag bei der Niederlage gegen Rapperswil kassierten die Kärntner im ersten Drittel zwei Gegentreffer, Dominik Grafenthin verkürzte in der elften Minute auf 1:2. Im Mittelabschnitt erhöhten die Schweizer jedoch auf 4:1, ein Sabolic-Treffer brachte Villacher zumindest wieder auf zwei Tore heran. Für die Trendwende reichte es nicht mehr, ein torloses drittes Drittel besiegelte die Niederlage.

EC Red Bull Salzburg – Eisbären Berlin 1:0 OT (0:0, 0:0, 0:0)
Im Duell der beiden Meister traf der EC Red Bull Salzburg vor 1.600 Zuschauern in der Salzburger Eisarena auf die Eisbären Berlin. Nachdem der Meisterbanner der win2day ICE Hockey League 2021/22 feierlich unter das Hallendach gezogen wurde, entwickelte sich eine flotte Partie, in der zunächst die Gastgeber die besseren Chancen vorfanden. Aber auch Bulls-Goalie Atte Tolvanen konnte sich einige Male auszeichnen. Dieses Bild zeigte sich auch in Drittel zwei und drei. Immer wieder übernahm ein Team kurzfristig die Initiative, Tore wollten aber auf beiden Seiten keine gelingen. In den letzten zwei Minuten brannte die Luft dann regelrecht vor dem Berliner Tor, die Eisbären hatten jetzt auch ein bisschen Glück, aber auch nach 60 Minuten blieb es beim 0:0. In der Verlängerung war es dann aber Mario Huber, der nach einem Angriff 2 auf 1 den Torhüter in die falsche Ecke schickte und damit den knappen Heimsieg besiegelte.