Der HCB Südtirol Alperia steht vor seiner zehnten Saison in der win2day ICE Hockey League. Von Anfang an mit dabei ist Daniel Frank, der gemeinsam mit den Südtirolern in die Jubiläumssaison gehen wird.

Daniel Frank ist aus dem Team des HCB Südtirol Alperia nicht mehr wegzudenken. Die Leitfigur der Foxes führt sein Team in die zehnte gemeinsame Saison in der win2day ICE Hockey League. Zweimal durfte der 28-jährige Südtiroler bereits die Karl Nedwed Trophy stemmen. Im italienischen Nationalteam trägt Frank seit zwei Jahren das “C” auf der Brust.

Mit 482 Einsätzen in Liga und Champions Hockey League nähert sich Frank den ominösen 500-er Grenze, die Marco Insam als letzter Bozner Spieler erreicht hat: „Wenn ich auf das Jahr 2013, in welchem ich nach Bozen gekommen bin, zurückblicke, hätte ich nie gedacht, dass ich es so weit bringen werde“, erklärt Frank, „auch wenn es immer mein Ziel war, so lange als möglich bei den Foxes zu bleiben und Stammspieler zu werden. Im Verlauf der Jahre habe ich versucht, immer mehr Verantwortung zu übernehmen, dafür habe ich hart gearbeitet und jetzt macht es sich bezahlt. Mir ist aber bewusst, dass man nie aufhört zu lernen, hart zu arbeiten und ich bin bereit, so weiterzumachen wie ich es bisher gewohnt war. Mit Sicherheit braucht es eine Umstrukturierung, ein bisschen frischen Wind, dazu müssen junge hungrige Spieler in die Mannschaft eingebaut werden, die in den nächsten Jahren uns „Senatoren“ ersetzen sollen: es wird dieses Jahr unserer Aufgabe sein, das Fehlen von Toni Bernard auszugleichen. Ich freue mich, unter der Führung von Glen Hanlon zu arbeiten, denn er ist ein Coach mit immenser Erfahrung und wird uns sicher weiterhelfen können. In der neuen Saison braucht es vor allem Kontinuität, wir müssen auf dem Eis und auch außerhalb als geschlossenes Team auftreten“.

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Pustertal kennt Assistant-Coach

Der HC Pustertal Wölfe hat mit Philippe Horsky seinen Trainerstab für die bevorstehende Saison in der win2day ICE Hockey League erweitert. Der 39-jährige Österreicher war zuletzt vier Jahr in Schweden tätig. Nun ergänzt er das Team um Head Coach Stefan Mair. Der bisherige Assistant Matej Hocevar verlässt die Südtiroler nach drei Saisonen.

Der ehemalige österreichische Nationalspieler Philippe Horsky hat seine Spielerkarriere – mit dem EC-KAC gewann er zwei Championate – früh beendet und stieg im Alter von 27 Jahren ins Trainergeschäft ein. Zunächst in den Jugendabteilungen der spusu Vienna Capitals tätig, fungierte er 2015 auch als interimistischer Head Coach der Wiener.

Anschließend folgte der Schritt in das Ausland. Anfangs nach Schweden zu Örebors Nachwuchsabteilung, dann nach Sion in die Schweiz, ehe er die letzten vier Saisonen wieder in Schweden arbeitete.

„Phil Horsky ist ein junger aufstrebender Coach, der in den letzten Jahren in Schweden im Development Bereich einen sehr guten Job gemacht hat. Er kennt die Liga als Spieler und Coach. Phil ist mit den gängigsten Video Analyse Systemen bestens vertraut. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin mir sicher, dass vor allem die jüngeren Spieler von ihm profitieren können“, sagt Head Coach Stefan Mair.

„Von Insidern der Liga habe ich sehr viel Gutes über den HCP gehört. Diese haben mir den Verein stets als sehr professionell und familiär geführt beschrieben. Außerdem hatte ich im Vorfeld sehr interessante Gespräche mit Sportchef Patrick Bona und Headcoach Stefan Mair, welche meine Entscheidung definitiv erleichtert haben. Eine deutliche Zielsetzung und eine Vision für die Zukunft sind für mich sehr wichtig. Ich möchte meine Erfahrungen aus Schweden einbringen, um den Verein und die geplante Akademie im Pustertal als Ganzes auf das nächste Level zu bringen. Schlussendlich hat natürlich auch die Nähe zu meiner Heimat Wien eine Rolle gespielt. Ich freue mich sehr auf die kommende Saison und hoffe, dass ich mit harter Arbeit und viel Leidenschaft meinen Anteil für zukünftige Erfolge beitragen kann“, Philipp Horsky.

Foto: Bernd Stefan