Zum Auftakt der 10. Runde in der bet-at-home ICE Hockey League haben sich die Steinbach Black Wings Linz einen 4:3-Heimsieg über den HC Pustertal Wölfe erkämpft – und mit ihrem ersten Saisonsieg nach regulärer Spielzeit das Tabellenende verlassen. Im zweiten Samstagsspiel strauchelte der Tabellenführer Hydro Fehérvár AV19 beim HCB Südtirol Alperia. Ein starker Start ins Mitteldrittel verhalf Bozen zum 4:3-Heimsieg, womit auch die über vier Spiele währende Losing-Streak ein Ende nahm.

Die Steinbach Black Wings Linz haben ein nahezu perfektes Wochenende hingelegt – und damit ihren letzten Tabellenplatz abgegeben: Nach dem Overtime-Erfolg über Ljubljana am Freitag zeigten die Oberösterreicher gegen den HC Pustertal Wölfe Comeback-Qualitäten und verbuchten ihren ersten Sieg nach regulärer Spielzeit. Ein Bus-Defekt bei den Gästen ließ die Partie eine Stunde später starten. Nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt mit je einem Treffer auf beiden Seiten, rissen die „Wölfe“ im zweiten Durchgang die Partie an sich, gingen durch einen Blueline von Daniel Glira (32.) und einen Handgelenkschuss von Johan Harju (37.) mit 3:1 in Führung. Im Schlussabschnitt drehte das Heimteam aber auf – und die Partie: Brian Lebler (49.) verlängerte zunächst mit einem Schuss aus dem hohen Slot seine Goal-Scoring-Streak, ehe Emilio Romig (53.) nach einem Konter der Ausgleich gelang. Den Game-Winner – seinen zweiten in dieser Saison – setzte dann Will Pelletier (56.).

Bozen lässt Tabellenführer abblitzen
Der HCB Südtirol Alperia hat seiner bewerbsübergreifenden Niederlagenserie (4) ein Ende gesetzt und in der Palaonda Tabellenführer Hydro Fehérvár AV19 mit 4:3 besiegt. Mit einer starken ersten Hälfte im zweiten Drittel – und drei Treffern binnen sechs Minuten – legten die „Füchse“ den Grundstein zum dritten Erfolg über die Ungarn in Serie. Zunächst traf Dustin Gazley (24.), nachdem die Scheibe glücklich in den Slot sprang, dann waren Angelo Miceli (25.) und Kapitän Anton Bernard (10./PP1) erfolgreich. Der Leader gab sich aber nicht kampflos geschlagen, brachte mit zwei Toren binnen 105 Sekunden wieder Feuer in die Partie. Die Ungarn drückten dann auf den Ausgleich, der aber nicht mehr gelingen sollte.

 

Artikel: ICE / Foto: Dostal