Am morgigen Samstag steht in der Alps Hockey League der letzte Spieltag der Zwischenrunde auf dem Programm. In der Master Round kämpfen Ritten, Lustenau und Cortina um die zwei noch zur Verfügung stehenden vorzeitigen Viertelfinal-Tickets. Im Kampf um den letzten Pre-Playoff-Platz gibt es in Qualification Round B ein Fernduell zwischen Zell am See und Feldkirch.

HDD SIJ Acroni Jesenice – SHC Fassa Falcons
HDD SIJ Acroni Jesenice wird die Master Round definitiv auf Platz zwei beenden. Der SHC Fassa Falcons hat als Tabellensechster keine Chance mehr die Top-4 zu erreichen. Von den bisherigen neun Spielen in der Master Round holten die Italiener lediglich einen Punkt. Gegen Jesenice sind sie mit 2:6 unterlegen. Insgesamt führen die Slowenen im H2H klar mit 10:2.

Migross Supermercati Asiago Hockey – EHC Lustenau
Während Migross Supermercati Asiago Hockey die Master Round fix auf Platz eins beenden wird, braucht Lustenau noch einen Punkt, um die Top-4 klar zu machen und somit vorzeitig das Viertelfinale zu erreichen. Als Tabellenvierter haben sie aktuell zwei Punkte Vorsprung auf den fünften Cortina. Bei Punktegleichheit wäre der EHC vor den Italienern, da sie das direkte Duell für sich entschieden haben. Gegen Asiago konnte Lustenau sogar zwei der bisherigen drei Saisonduellen gewinnen. Das erste Aufeinandertreffen in der Master Round jedoch entschied der Tabellenführer mit 3:1 für sich.

Rittner Buam – S.G. Cortina Hafro
Die Rittner Buam sind als Tabellendritter auf dem besten Weg die vorzeitige Viertelfinal-Qualifikation zu schaffen. Ihr Vorsprung auf S.G. Cortina Hafro beträgt drei Punkte. Zudem haben die Buam das Hinspiel mit 4:0 gewonnen. Das bedeutet, dass Cortina am Samstag mit mindestens vier Toren Differenz gewinnen muss, um noch an den Südtirolern vorbei zu ziehen. Auf Platz vier und dem EHC Lustenau fehlen Cortina zwei Punkte. Da sie gegen die Vorarlberger das direkte Duell verloren haben, benötigen sie einen Sieg nach 60 Minuten und müssen gleichzeitig auf eine Niederlage nach regulärer Spielzeit von Lustenau hoffen, um noch an den Vorarlbergern vorbei ziehen zu können. Gegen Ritten tat sich Cortina in dieser Saison aber meistens schwer. Wettbewerbsübergreifend wurden drei der vier Aufeinandertreffen klar verloren.

EC Bregenzerwald – EC KAC Future Team
In der Qualification Round A sind bereits alle Positionen bezogen. Der EC Bregenzerwald wird die Gruppe auf dem zweiten Platz beenden. Das EC-KAC Future Team wird als Vierter die Top-3 und somit die Pre-Playoff-Qualifikation verpassen. Bregenzerwald befindet sich zuletzt in starker Form, mit drei Siegen aus den vergangenen vier Duellen. Aber auch das Future Team kam zuletzt wieder in Schwung und gewann vier der vergangenen fünf Spiele. Im direkten Saisonvergleich haben die „Wälder“ mit 2:1-Siegen die Nase vorne.

Red Bull Hockey Juniors – EC Die Adler Stadtwerke KitzbühelDie Red Bull Hockey Juniors werden Qualification Round A an der Spitze beenden und in den Pre-Playoffs auf den Dritten der Qualification Round B treffen. Für den EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel wird das Gastspiel in Salzburg am Samstag das letzte Saisonspiel sein. Die Tiroler liegen abgeschlagen am Tabellenende. Von den vergangenen vier Spielen konnten sie kein einziges gewinnen. Gegen die Jungbullen holten sie aber in zwei von drei Saisonduellen einen Sieg.

HC Gherdeina valgardena.it – Steel Wings Linz
Sowohl der HC Gherdeina valgardena.it als auch die Steel Wings Linz stehen fix in den Pre-Playoffs. Für die Steel Wings, die von Platz zwei noch auf den dritten Platz zurückfallen können, wird es die erste Teilnahme an der Postseason sein. Gröden ist nicht mehr von Platz eins zu verdrängen und wird in den Pre-Playoffs auf die Wipptal Broncos Weihenstephan treffen. Die „Furie“ und die Steel Wings duellierten sich in dieser Saison bislang drei Mal. In allen Begegnungen waren die Südtiroler klar siegreich (5:0, 4:1, 9:1). Insgesamt führt Gröden im H2H mit 7:0.

HC Meran/o Pircher – BEMER VEU Feldkirch
Die BEMER VEU Feldkirch hat den Einzug in die Pre-Playoffs nicht mehr selbst in der Hand. Die Vorarlberger liegen aktuell zwei Punkte hinter dem Tabellendritten Zell am See. Bei Punktegleichheit würde die VEU an den Eisbären vorbeiziehen. Das bedeutet Feldkirch benötigt am morgigen Samstag zwei Punkte mehr als Zell am See, um die Pre-Playoffs doch noch zu erreichen. Der HC Meran/o Pircher hat als Tabellenfünfter keine Chance mehr in die Top-3 zu klettern. Das erste Duell mit Feldkirch in der Qualification Round ging mit 2:1-OT nur knapp an die VEU. In den übrigen beiden Saisonduellen holte der Liganeuling sogar jeweils einen knappen Sieg.

Vienna Capitals Silver – EK Die Zeller Eisbären
Im Duell der Ligarückkehrer geht es vor allem für die Gäste aus Zell am See um sehr viel. Die Pinzgauer haben in der Qualification Round B aktuell Platz drei und somit den letzten Pre-Playoff-Platz inne. Der Vorsprung auf den Tabellenvierten Feldkirch beträgt aber nur zwei Punkte. Zudem haben sie das direkte Duell gegen die Vorarlberger verloren. Das bedeutet bei Punktegleichheit würde die VEU noch an den „Eisbären“ vorbeiziehen. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit wäre für Zell am See klar, dass sie es in die Pre-Playoffs geschafft haben. In zwei von drei Saisonduellen mit den Vienna Capitals Silver ist ihnen das auch klar gelungen. Im ersten Aufeinandertreffen in der Qualification Round überraschten die Bundeshauptstädter aber mit einem 3:1-Auswärtssieg. Als abgeschlagenes Tabellenschlusslicht können sie am Samstag in der Tabelle keinen Sprung nach vorne machen.

Foto: Bernd Stefan