Die Rittner Buam feierten am Donnerstag dank eines starken Mitteldrittels einen klaren 4:0-Auswärtssieg beim EHC Lustenau. HDD SIJ Acroni Jesenice drehte hingegen die Partie bei Migross Supermercati Asiago Hockey und baute seine Tabellenführung weiter aus. Zudem feierte auch der EK Zeller Eisbären einen Comeback-Sieg.

Krimi im Pinzgau

Das erste Drittel war hart umkämpft und geprägt von vielen Strafen auf beiden Seiten. In der achten Minute brachte Juuso Rajala die Hausherren mit 1:0 in Führung. Die Gäste konnten kurz darauf durch Ex-Eisbär Maks Selan ausgleichen. Doch nur eine Minute später war es wieder Juuso Rajala, der die Fans in der KE KELIT Arena mit dem 2:1 zum Jubeln brachte. Doch der Mittelabschnitt gehörte dann den Grödnern, die die Partie durch Treffer von Liga-MVP Brad McGowan und Max Oberrauch drehten. Im Schlussdrittel stellte McGowan sogar auf 2:4, doch die Salzburger kämpften sich noch einmal zurück. Zunächst verkürzte Antons Sinegubovs und 22 Sekunden vor dem Ende gelang Fredrik Widen mit einem Schuss von der blauen Linie der wohlverdiente Ausgleich zum 4:4. In der Overtime ging es hin und her. In der 63. Minute war es wieder Widen, der mit einem Solo den 5:4-Heimsieg für fixierte. Nach zuletzt vier Niederlagen gab es für die Zeller, die im direkten Vergleich mit Gröden auf 5:5 stellten, wieder ein Erfolgserlebnis.

Herbe Heimpleite für den EHC Lustenau

Sehr ambitioniert starteten beide Teams in das erste Drittel. Ritten hatte mehr Spielanteile, doch Lustenau die größeren Möglichkeiten – dennoch blieb es torlos bis zur ersten Pause. Nach Wiederbeginn kamen die Gäste zu den besseren Möglichkeiten und das 0:1 durch Alex Frei in der 30. Minute war die logische Folge. Nach ein paar Härteeinlagen spielte der EHC zwar in Überzahl, den Treffer erzielte aber Rittens Markus Spinell (35./SH). Nur zwei Minuten später war es abermals Spinell mit dem vorentscheidenden dritten Treffer. Im letzten Spielabschnitt verwalteten die Gäste den Vorsprung sehr clever. Lustenau kam zwar zu einigen Möglichkeiten, doch der Ehrentreffer blieb ihnen vorenthalten. In der 59. Minute fixierte Adam Giacomuzzi den Endstand zum 0:4. Damit war auch das dritte Rittner Shutout dieser Saison perfekt, das sich Jake Smith gutschreiben lassen konnte. In der ewigen AHL-Bilanz gewannen die nun zweitplatzierten Südtiroler 14 von 17 Partien gegen Lustenau.

Leader siegt weiter

Mit dem Selbstvertrauen von zuletzt fünf Siegen in Folge kam Jesenice zum Topspiel nach Asiago. Doch die Hausherren erwischten den besseren Start. Nach einer frühen Strafe gegen die Slowenen traf Michele Marchetti in der dritten Minute im Powerplay. Und nur wenige Minuten später stellte Anthony Salinitri sogar auf 2:0. Auf der Gegenseite hatte Jure Sotlar eine gute Möglichkeit, nach 20 Minuten blieb es aber beim Zwei-Tore-Vorsprung für Asiago. Gleich nach Wiederbeginn traf Eric Pance nur die Stange, doch nur kurze Zeit später gelang den Gästen der erste Treffer: Saso Rajsar fälschte einen Planko-Schuss erfolgreich ab. Trotz Chancen auf beiden Seiten blieb der Spielstand bis zur 46. Minute unverändert. Dann sorgte Rajsar mit seinem zweiten Treffer für den verdienten Ausgleich. Und es kam noch besser für den Spitzenreiter als Eetu Elo in der 54. Minute zwischen den Schonern von Goalie Vallini zum 2:3 traf. Asiago probierte noch einmal alles, doch Jesenice gewann auch das zweite AHL-Duell in dieser Saison und baute die Tabellenführung weiter aus.

 

Foto: Johannes Radlwimmer