Die Kontingentstellen der EK Zeller Eisbären sind für die kommende Saison scheinbar fest in skandinavischer Hand. Neben dem schwedischen Trio um Fredrik Widen, Jesper Akerman und Henrik Neubauer sicherten sich die Pinzgauer zuletzt auch die Dienste von Sturm-Star und Rückkehrer Tomi Wilenius. Nun soll die letzte „freie Stelle“ ebenfalls an einen Finnen vergeben werden. Wie eishockeyonline.at erfuhr, baggert der Traditionsklub intensiv an einer Verpflichtung eines neuen Angreifers, welcher in der abgelaufenen Spielzeit in der höchsten polnischen Spielklasse für Furore sorgte. Eine Unterschrift scheint nur mehr Formsache, mit dem Offensiv-Akteur sei wohl eine grundsätzliche Einigung erzielt.

Sportlich und strukturell voll im Soll

Die Transferpolitik der Blau-Gelben kann sich in diesem Sommer sehen lassen. Die Sportliche Leitung um Patrick Schwarz und Co. bastelt nach einer starken Spielzeit in der Alps Hockey League mit dem Saison-Aus im Viertelfinale gegen den EHC Lustenau stets an einem neuen Kader, welcher ab Herbst an die vergangenen Erfolge anknüpfen soll. Doch nicht nur sportlich läuft es in der Bergstadt derzeit rund. Auch im Bereich Infrastruktur hebt der EKZ die Organisation auf ein neues Niveau und freut sich über den Ausbau des Kraftraumes und diversen anderen Regenerations-Möglichkeiten.

Neben den Verantwortlichen des Traditionsklubs zeigen sich auch die Akteure über die stets positiven Entwicklungen in der Steinergasse erfreut: „Der neue Kraftraum bietet für uns Spieler die perfekten Möglichkeiten, um uns auf die neue Saison vorzubereiten. Wir können uns alle glücklich schätzen, in einem so professionellen Umfeld zu arbeiten und trainieren zu dürfen. Die Struktur in der gesamten Organisation stimmt!“ – so Angreifer Philip Putnik über die Neuigkeiten im Bereich der Trainings,- und Fitness-Möglichkeiten. Eine Thematik, welche speziell in puncto Spielerverpflichtungen eine große Rolle spielt und in Sachen Vertragspoker als Trumpfkarte gelegt werden kann.

Artikel: MFUN /  Foto: Bernd Stefan