Am Samstag gewann der Gastgeber in fünf von sechs Spielen der Alps Hockey League. Sowohl das Führungsduo HDD SIJ Acroni Jesenice und die Red Bull Hockey Juniors als auch Schlusslicht Steinbach Steel Wings Linz waren vor heimischer Kulisse erfolgreich. Für den einzigen Auswärtssieg sorgte der EK Zell am See.

Jesenice wurde seiner Favoritenrolle gegen Kitzbühel schnell gerecht, bereits nach 29 Sekunden brachte Rudolfs Polcs die Gastgeber in Führung. Nach knapp elf Minuten lag der Tabellenführer schon 4:1 voran. Die Slowenen starteten auch druckvoll in das zweite Drittel, ihnen gelang schnell die Vorentscheidung. David Planko und Luka Ulamec bejubelten jeweils einen Doppelpack, nach 40 Minuten stand es 7:1. Für den 8:1-Erfolg sorgte schließlich Erik Svetina. Jesenice bejubelte den zwölften Liga-Sieg in Folge und blieb zu Hause gegen Kitzbühel ungeschlagen – die Slowenen gewannen alle bisherigen sieben Partien.

Die Red Bull Hockey Juniors setzten sich in einem hochklassigen Spiel gegen S.G. Cortina Hafro mit 4:3 durch und blieben drei Punkte hinter Jesenice auf Rang zwei. Luca Barnabo brachte die Gäste nach einem Turn-Over in der neutralen Zone in Führung, eine schöne Kombination über die Topreihe mit Heigl, Bader und Maier egalisierte den Spielstand noch vor der Pause. Im Mittelabschnitt zogen die Hausherren zwischenzeitlich auf 3:1 davon, Cortina gelang dann aber der Anschlusstreffer. Quirin Bader stellte die Zwei-Tore-Führung im Schlussdrittel wieder her und sorgte damit auch für den Game Winner. Die Italiener kamen zwar noch auf ein Tor heran, am Ende sicherten sich die Juniors aber den fünften Sieg in Serie.

Linz gewinnt auch drittes Heimspiel gegen Meran

Für die Steel Wings Linz gab es in den letzten Wochen kaum Grund zum Jubeln, neun Mal in Folge mussten sie sich geschlagen geben. Doch am Samstag feierten sie zu Hause gegen Meran den zweiten Saisonerfolg. Karlis Bucenieks sorgte im ersten Drittel für eine schnelle 2:0-Führung der Hausherren, Pascal Brunner gelang in Unterzahl der Anschlusstreffer. Doch im zweiten Drittel stellten die Oberösterreicher den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, und schließlich fixierte Manuel Feldbaumer in der 46. Minute den Heimsieg. Damit gewannen die Steel Wings auch ihr drittes AHL-Heimspiel gegen Meran.

Niederlagen für Vorarlberger Teams

Die Rittner Buam und Lustenau starteten schwungvoll und aggressiv in die Partie, der erste Treffer ließ aber bis zur 20. Minute auf sich warten: Kevin Puschnik brachte die Gäste 57 Sekunden vor Drittelende per Rebound in Führung. Lustenau konnte das Momentum aber nicht auf seiner Seite halten, die Hausherren wurden im Mittelabschnitt stärker und erzielten den Ausgleich: Die starke Vorarbeit von Giacomuzzi verwertete Tavi (32.) zum 1:1. Vom Treffer beflügelt kamen die Rittner Buam nun im Minutentakt zur Chance auf den Führungstreffer, EHC-Goalie Erik Hanses konnte sich einige Male auszeichnen. Kurz nach Wiederbeginn drehte Tavi die Partie mit seinem zweiten Treffer. Die Entscheidung fiel dann in der 53. Minute, als Marzoli einen Abpraller verwertete. Robert Öhler traf per Empty Netter zum 4:1-Endstand. Ritten gewann somit neun von zehn AHL-Heimspiele gegen die Vorarlberger.

Gröden feierte einen klaren 6:1-Erfolg über Bregenzerwald und gewann somit auch das neunte AHL-Heimspiel nach regulärer Spielzeit gegen die Vorarlberger. Die Gastgeber stellten die Weichen bereits im ersten Drittel auf Sieg, nach 20 Minuten stand es 5:0. Dreimal trafen die Südtiroler im Powerplay, Terrence Amorosa und Samuel Moroder erzielten jeweils einen Doppelpack. Im Mittelabschnitt erhöhten die Gastgeber durch Kyle Gibbon erneut in Überzahl auf 6:0, den Gästen gelang im dritten Drittel nur mehr der Ehrentreffer.

Zell am See verbucht Auswärtssieg

Die EK Zeller Eisbären sicherten sich am Samstag-Nachmittag einen Auswärtssieg beim Future-Team des EC KAC. Dem Team von Headcoach Martin Ekrt gelang ein überzeugender 2:0-Erfolg, Hubert Berger sorgte für die beiden Tore. In der 45. Minute traf der Kapitän nach Neubauer-Vorlage zum ersten Mal, kurz vor Schluss erzielte er den Endstand per Empty Netter. Max Zimmermann verbuchte mit 24 Paraden ein Shutout und die Zeller gewannen somit auch das zweite Saisonduell.

Foto: Bernd Stefan