Sowohl in der Master Round als auch in der Qualification Round A und B der Alps Hockey League konnten die jeweiligen Leader ihre Vorsprünge ausbauen. Migross Supermercati Asiago Hockey konnte im Top-6-Duell den S.G. Cortina Hafro mit 4:2 bezwingen. Während die Red Bull Hockey Juniors in Gruppe A den EC Bregenzerwald mit 7:3 abfertigte, feierte in Gruppe der HC Gherdeina gegen die EK Zeller Eisbären bereits den dritten Sieg in der Zwischenrunde – den zweiten per Shutout.

Master Round

Der Migross Supermecati Asiago bleibt in der Master Round perfekt. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel der Zwischenrunde konnten die Gelb-Roten ihre Tabellenführung ausbauen. Nach Auswärtssiegen über Lustenau und Jesenice legte der Leader am Donnerstag einen 4:2 Heimsieg über Cortina nach. Dabei gingen die Gäste am Donnerstag noch in Führung, ehe Asiago das Spiel noch im ersten Abschnitt drehte. Cortina bleibt damit weiterhin punktelos in der Master Round.

Jesenice ist nach der Donnerstagsrunde der erste Verfolger von Asiago. Die Slowenen setzten sich in einem spannenden Spiel gegen die Rittner Buam mit 3:2 durch und ließen damit diesen in der Tabelle hinter sich. Das Scoring eröffnete der „Dauerbrenner“ von Jesenice Eeto Elo, der in allen seiner letzten fünf Spielen zumindest einmal traf. Ein Doppelpack der Rittner Buam im Mittelabschnitt brachte die Gäste zwischenzeitlich in Führung. Doch Jesenice legte noch einmal nach und drehte die Begegnung im finalen Abschnitt. Mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel der Zwischenrunde, verdrängte Jesenice dir Rittner Buam auf den dritten Tabellenplatz.

Der EHC Lustenau verbuchte seinen zweiten Sieg in der Zwischenrunde und schaffte damit einen großen Schritt in Richtung direkte Viertelfinal-Qualifikation. Im direkten Duell mit einem der beiden Konkurrenten darum erkämpften sich die Vorarlberger einen 3:2 Shootout-Sieg über den HC Fassa Falcons, der seinen ersten Punkt in der Master Round eroberte. Die Gastgeber aus Fassa gingen auch schnell in Führung, doch die Antwort von Lustenau folgte prompt. Auch im zweiten Abschnitt legten zunächst die Falken vor. Lustenau kämpfte sich aber in die Verlängerung und in weiterer Folge ins Penalty-Shootout, wo Kevin Puschnik für die Entscheidung sorgte.

Qualification Round A

Die Red Bull Hockey Juniors, die von der Poleposition in die Zwischenrunde starteten, konnten den Vorsprung wieder aufbauen. Die Salzburger mussten zwar kürzlich noch eine 0:1 Shootout-Niederlage gegen Kitzbühel hinnehmen, feierten aber am heutigen Donnerstag einen 7:3 Kantersieg über den EC Bregenzerwald. Für die Vorarlberger war dies, nach dem deutlichen Sieg über Kitzbühel, der erste Sieg in der Zwischenrunde. Im ersten Abschnitt sah es zunächst für den ECB auch am Donnerstag noch gut aus – nach gut elf Minuten führte dieser mit 2:1. Ein Doppelplack von Tommy Purdeller brachte aber die Wende im Spiel und schließlich den 7:3 Sieg. Die Vorarlberger bleiben trotz der Niederlage der erste Verfolger von Salzburg in der Qualification Round A.

Im zweiten Spiel der Gruppe A feierte der EC Stadtwerke Kitzbühel einen 4:3 Overtime-Sieg über das KAC-Future Team. Während die Klagenfurter weiterhin auf ihren ersten Erfolg in der Zwischenrunde warten müssen, ist es für die Adler bereits der zweite Sieg im dritten Spiel. Kitzbühel ging im ersten Abschnitt noch in Unterzahl in Führung. Bis zum 3:3 in der 59. Minute glichen die Klagenfurter nach jeder Führung der Adler aus. In der Verlängerung sorgte schließlich Raivo Freidenfelds für die Entscheidung.

Qualification Round B

Der HC Gherdeina Valgardena.it feierte im dritten Spiel der Qualification Round B bereits den zweiten Shutout. Colin Furlong scheint aktuell unüberwindbar zu sein. Seit mittlerweile mehr als 165 Minuten musste der Schlussmann nicht mehr hinter sich greifen. Die eigene Offensive funktioniert dabei aber wie am Schnürchen. Gegen die EK Zeller Eisbären verbuchte diese In jedem Drittel einen Treffer und setzte sich schließlich mit 3:0 durch. Zell bleibt im dritten Spiel der Zwischenrunde zum ersten Mal punktelos.

Die Steel Wings Linz verbuchten am Donnerstag bereits ihren zweiten Sieg im dritten Spiel der Zwischenrunde. Nach der deutlichen Shutout-Niederlage gegen den HC Gherdeina, setzten sich die Oberösterreicher mit 4:2 über die Vienna Capitals Silver durch. Die Gastgeber eroberten sich zunächst noch die frühe Führung und konnten diese bis zur 31. Minute halten. Dann drehten aber die Oberösterreicher auf und stellten binnen fünf Minuten auf 3:1. Den Caps gelang zwar noch der Anschluss, doch die Steel Wings setzten sich schließlich mit 4:2 durch.

Die Bemer VEU Feldkirch bleibt in der Qualification Round B ungeschlagen und bleibt damit über dem roten Strich. Zum zweiten Mal reichten allerdings die 60 Minuten nicht aus, um den Sieg einzufahren. Gegen den HC Meran/o, der bis zu diesem Spiel noch keinen zusätzlichen Punkt in der Zwischenrunde erobern konnte, gingen die Vorarlberger noch mit 0:1 in Rückstand. Im vermeintlichen letzten Drittel schoss aber Jesper Eriksson sein Team in die Verlängerung. Nach 43 Sekunden sorgte Dylan Stanley für die Entscheidung.

 

Foto: Bernd Stefan