Der EHC Lustenau hat sich mit einem klaren 5:0-Heimsieg im Derby gegen den EC Bregenzerwald in der Alps Hockey League auf den dritten Rang verbessert. Der Vorjahresfinalist feierte seinen vierten Heimsieg in Serie. Goalie Erik Hanses verbuchte bereits sein drittes Shutout in dieser Saison. Neuer Vierter ist der EK Die Zeller Eisbären, der bei der BEMER VEU Feldkirch mit drei Treffer im Schlussdrittel das Spiel zu seinen Gunsten drehte. Dreimal trafen die „Eisbären“ im Powerplay.

Nach zuletzt drei One-Point-Games auf heimischem Eis hat der EHC Lustenau im Derby gegen den EC Bregenzerwald einen dominanten 5:0-Shutout-Sieg eingefahren. Für den letztjährigen Semifinalisten war es bereits das dritte Saisonspiel ohne Gegentreffer. Goalie Erik Hanses pariert 28 Schüsse auf sein Tor. Die „Wälder“ mussten nach fünf Siegen am Stück das Ende ihrer Winning-Streak hinnehmen, blieben zum dritten Mal heuer ohne Torerfolg. Lustenau profitierte sogleich aus seinen ersten beiden Powerplay-Möglichkeiten: Max Wilfan (6./PP1) und Lucas Haberl (29./PP1) scorten bei numerischer Überlegenheit. Fortan kontrollierte das Heimteam das Geschehen und baute den Vorsprung durch Tore von Kevin Puschnik (34.), Remy Giftopouos (41.) und Chris D’Alvise (57.) weiter aus.

Zwei Punkte hinter dem EHC rangiert in der AHL-Tabelle der EK Die Zeller Eisbären. Die Salzburger machten bei der BEMER VEU Feldkirch zweimal einen Ein-Tore-Rückstand wett und setzten sich am Ende mit 4:2 durch. Damit revanchierten sich die „Eisbären“ für die Overtime-Niederlage zu Saisonbeginn. Für die Vorarlberger war es die siebente Niederlage in Folge. Zwei Mal ging die VEU in Führung, zweimal glichen die Gäste im Powerplay aus. Ein Überzahlspiel brachte Zell am See dann in der 58. Minute auch die erstmalige Führung – Jürgen Tschernutter netzte ein. Mit einem Empty-Netter von Philipp Kreuzer krönte der Liga-Rückkehrer sein Comeback und machte den zehnte Saisonsieg fest.

 

Foto: AlpsHL