HDD SIJ Acroni Jesenice hat das dritte Finalspiel in der Alps Hockey League gegen Migross Supermercati Asiago Hockey mit 4:1 gewonnen – und damit in der „best-of-five“-Serie auf 2:1 gestellt. Herausragend bei den Slowenen war Goalie Oscar Froberg, der 54 Saves verzeichnete. Den Game-Winner erzielte Jasa Jenko in der 54. Minute.

Jesenice hat nun am Samstagabend mit einem Sieg in Finalspiel vier (Spielbeginn 20.00 Uhr) die Möglichkeit, vor heimischem Publikum den Titel zu erringen.

Sowohl Migross Supermercati Asiago Hockey, als auch HDD SIJ Acroni Jesenice mussten keine personellen Änderungen im Line-Up vornehmen – beide setzten allerdings auf Adaptierungen in der Zusammenstellung der Linien. Nachdem das Heimteam vor allem in den ersten fünf Minuten für viel Druck sorgte, nahm mit Fortdauer des ersten Abschnitts die Intensität ab. Das Spiel war geprägt von vielen taktischen Entscheidungen.

Gleich mit Beginn des zweiten Abschnitts bekamen die 1200 Zuseher auch Tore zu sehen: Jesenice ging nur 31 Sekunden nach Wiederbeginn in Führung, als Andraz Zibelnik einen Rebound verwertete. Etwa eine Minute später gelang den Italienern der Ausgleich, nach einem Turnover der Gäste. Luca Scaap verlor die Scheibe hinter dem eigenen Tor, Gabriele Parini schob zu Mitte – und dort war Michele Stevan alleine. Asiago machte weiterhin Druck. Giliati traf nur die Stange und bei allen anderen guten Gelegenheiten hatte Jesenice-Schlussmann Oscar Froberg alles unter Kontrolle. Er hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel.

Vallini-Verletzung als Wendepunkt

Gut zehn Minuten vor dem Ende musste der bis dato ebenfalls stark agierende Asiago-Keeper Gianluca Vallini wegen einer Beinverletzung, die er sich ohne Fremdeinwirkung, während er einen Schuss mit dem Schoner blockte, zugezogen hatte, das Spiel vorzeitig beenden. Führ ihn kam Luca Stevan – und der hatte in der 55. Minute das Nachsehen gegenüber Jasa Jenko. Er setzte sich mit viel Speed gegen zwei Gegenspieler durch und schob mit viel Übersicht an Stevan vorbei zur Führung. Asiago fand gegen Ende noch gute Möglichkeiten auf den Ausgleich vor, musste aber abschließend zwei Empty-Netter hinnehmen.

Foto: Bernd Stefan