Drei Partien stehen am Donnerstag in der Alps Hockey League auf dem Programm. Die Red Bull Hockey Juniors erwarten die VEU Feldkirch, Kitzbühel die Broncos aus Sterzing und die EK Zeller Eisbären bekommen es mit Liga-Neuling Meran zu tun.

Enttäuschte Eisbären pochen auf Wiedergutmachung!

Der Stachel nach der erneuten Abfuhr im Derby bei den Kitzbüheler Adlern am Sonntag sitzt tief. Nach einer schwachen Performance unterlag der EKZ zum Jahresauftakt in Tirol mit 7:4 und fixierte damit die zweite Niederlage gegen den KEC in dieser Saison: “Gewonnen hat nicht die spielerisch bessere Mannschaft, sondern jene, die mehr Charakter, Siegeswillen und Leidenschaft an den Tag gelegt hatte.”, zeigte sich EKZ-Sportchef Patrick Schwarz enttäuscht über die gebotene Leistung seiner Eisbären. Der 30-Jährige hadert jedoch nicht lange, legt den Fokus bereits auf die anstehende Hürde gegen den HC Meran und nimmt die Crew von EKZ-Dompteur Martin Ekrt in die Pflicht: “Die Mannschaft weiß was zu tun ist und wird hoffentlich am Donnerstag im Heimspiel gegen Meran an die zuvor gezeigten Leistungen gegen Gröden und Sterzing (zwei Siege) anknüpfen.”.

Enttäuschte Eisbären-Gesichter nach Derby-Pleite in Kitzbühel! – Am Donnerstag gegen den HC Meran soll aber schon wieder gejubelt werden!

Spezielle Motivation aus der Gamsstadt

Und ausgerechnet der Rivale sendete nochmals eine ordentliche Dosis Extramotivation in die Steinergasse: “Ich dachte nicht, dass der EKZ so schlecht ist!”, stichelte Kitzbühel-Präsident Volker Zeh nach dem 7:4 Erfolg seiner Greifvögel, welche trotz des Sieges rund zehn Punkte weniger als Zell am See auf dem Konto haben. Somit bleiben am Ende Worte, welche die Pinzgauer gegen den HCM erst recht zu einem Heimdreier treiben werden.

Apropos Kitzbühel. Die Adler kreuzen am Donnerstag erstmals in dieser Saison mit den Sterzing Broncos die Schläger: “Wir müssen noch an die Playoffs glauben!”, sagte Co-Trainer Joakim Andersson nach dem Sieg am Sonntag gegen Zell. Der Schwede rechnet mit dem Turnaround seines Teams und schreibt die jungen Tiroler trotz eines enttäuschenden 14.Tabellenplatzes noch nicht ab.

Jungbullen wieder in Betrieb

Knapp ein Monat haben die Red Bull Hockey Juniors kein Spiel mehr bestritten, einige ihrer Akteure liefen während dieser Zeit für diverse Nachwuchsnationalteam auf. Nun kehren die Salzburger gegen die BEMER VEU Feldkirch in den Meisterschaftsbetrieb zurück – und wollen an ihre starke Leistung vor dem Break anknüpfen: In den letzten elf Spielen haben die „Juniors“ immer gepunktet, mussten sich nur zweimal geschlagen geben. Eng war auch die erste Begegnung mit den Vorarlbergern, die Salzburg erst nach Shootout 3:2 gewann. Die VEU hat zuletzt eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt, Kitzbühel, Ritten und Lustenau besiegt. Im Derby triumphierte der Tabellenfünfzehnte 3:0, Alex Caffi imponierte mit 50 Saves bei seinem ersten Shutout in dieser Saison. Die Duelle dieser beiden Teams verliefen zuletzt eng, nur eines der letzten fünf Spiele wurde in regulärer Spielzeit entschieden – drei davon gewann die VEU. Bei den Feldkircher wird Adrian Rosenberger weiter verletzungsbedingt fehlen. Marcell Revesz und Patrick Stückler sind aber wieder mit dabei.

Jungbulle Sten Fischer will mit seinen Red Bull Hockey Juniors wieder angreifen!

 

Die Alps Hockey League am Donnerstag

EK Zeller Eisbären vs. HC Meran
Adler Kitzbühel vs. Sterzing Broncos
Red Bull Hockey Juniors vs. VEU Feldkirch

 

Artikel: eishockeyonline.at | Fotos: Hannes Franke / GEPA