Sieben Spiele standen in der Alps Hockey League am Dienstag am Programm. Im Derby zwischen dem EK Die Zeller Eisbären und dem EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel setzten sich die „Eisbären“ knapp mit 3:2 durch. Weiterhin nicht zu stoppen ist Tabellenführer HDD SIJ Acroni Jesenice, der bereits den elften Sieg in Serie feierte. Auf dem zweiten Tabellenplatz folgen weiterhin die Red Bull Hockey Juniors, die im Spitzenspiel beim S.G. Cortina Hafro mit 5:3 erfolgreich waren. Keine Tore bis zur Overtime gab es in Lustenau. Am Ende unterlag der EHC in der Verlängerung den Wipptal Broncos Weihenstephan mit 0:1.

Zell am See gewinnt Derby gegen Kitzbühel knapp

Mehr als 2300 Zuseher wollten sich das Derby zwischen dem EK Die Zeller Eisbären und dem EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel nicht entgehen lassen. Und die Fans sahen auch von Beginn weg ein hochklassiges Spiel. Beim 3:2-Erfolg von Zell am See gingen zunächst die Gäste nach 145 Sekunden in Führung. Nur 30 Sekunden später antworteten die Hausherren, die weitere acht Minuten später sogar in Führung gingen. Und auch die übrigen zwei Tore der Partie wurden noch im ersten Drittel erzielt. In den restlichen 40 Minuten waren die beiden Torhüter Max Zimmermann (EKZ) und Paul Mocher (KEC) stets zur Stelle. In der Tabelle liegt Zell am See nach dem 3:2-Erfolg über Kitzbühel nun auf Platz drei. Die „Adler“, die sich erstmals seit dem 6. Oktober und umgerechnet sieben Spielen nach regulärer Spielzeit geschlagen geben mussten, sind Tabellensechster.

Jungbullen gewinnen Spitzenspiel in Cortina

Die Red Bull Hockey Juniors setzten sich im Spitzenspiel beim S.G. Cortina Hafro mit 5:3 durch und festigten somit den zweiten Tabellenplatz ab. Cortina, dass die dritte Niederlage in Folge kassierte, rutschte auf Platz fünf ab. Nach 36 Minuten lagen die Jungbullen bereits mit 4:1 in Front, ehe die Gastgeber aus Italien zu Beginn des Schlussabschnitts noch auf 3:4 herankamen. Der Ausgleich gelang ihnen jedoch nicht mehr, stattdessen machte zwölfeinhalb Minuten vor Spielende Quirin Bader für RBJ alles klar.

Um sieben Tore weniger gab es in Lustenau zu sehen. Beim knappen 1:0-Overtime-Sieg der Wipptal Broncos Weihenstephan standen die Torhüter beider Teams im Fokus. Während Broncos-Schlussmann Jakob Rabanser alle 47 Schüsse auf sein Tor parieren konnte und somit sein zweites Shutout der Saison feierte, musste Erik Hanses im Tor des EHC Lustenau erst in der Verlängerung hinter sich greifen. In der 64. Minute war es Jaako Jokinen, der für die Entscheidung sorgte. Für Sterzing war es der erste Sieg nach zuvor zwei Niederlagen am Stück. Lustenau musste sich nach zuletzt zwei Siegen en Suite erstmals wieder geschlagen geben und ist Tabellenzwölfter.

Fassa wartet gegen Ritten weiterhin auf den ersten Punktgewinn

Auch im 21. AHL-Duell zwischen den Rittner Buam SkyAlps und dem SHC Fassa Falcons setzten sich die „Buam“ durch. Bei der 3:5-Niederlage am Dienstag lag der Tabellenelfte aber zwischenzeitlich mit 1:0 und 3:2 in Front. Ritten drehte erst im Schlussabschnitt auf, mit den Treffern zum 3:3, 4:3 und 5:3. In der Tabelle verbesserten sich die Buam auf Platz acht. Spieler der Partie war Jakob Cardwell, der an vier der fünf Tore von Ritten beteiligt war (1G / 3A).

Keine Probleme hatte Liganeuling Hockey Unterland Cavaliers gegen das EC-KAC Future Team. Im ersten AHL-Duell beider Teams setzte sich Unterland klar mit 6:1 durch. Bereits nach 28 Minuten führten die Hausherren mit 5:0. Während die Südtiroler den dritten Sieg am Stück feierten, musste sich das Team aus Klagenfurt zum vierten Mal aus den vergangenen fünf Spielen geschlagen geben.

Jesenice weiterhin nicht zu stoppen

Bereits den elften Sieg in Serie feierte Tabellenführer HDD SIJ Acroni Jesenice. Beim HC Gherdeina valgardena.it taten sich die Slowenen aber lange Zeit schwer. Gröden ging bereits in der vierten Spielminute in Führung. Das knappe 1:0 hielt bis zur 34. Minute, ehe Jesenice zunächst ausglich und wiederum nur viereinhalb Minuten später die Partie gänzlich drehte. Im Schlussabschnitt legten sie schließlich noch drei weitere Tore nach, um am Ende mit 5:2 zu gewinnen. Für die „Furie“, die auf Tabellenplatz neun liegt, war es die fünfte Niederlage aus den vergangenen sechs Spielen.

Erstmals in der AHL war der HC Meran/o Pircher gegen die Steinbach Steel Wings Linz siegreich. Die Südtiroler setzten sich mit 3:1 durch und fügten den Steel Wings bereits die neunte Niederlage in Folge zu. Für die „Adler“ wiederum war es der dritte Sieg aus den vergangenen fünf Spielen. In der Tabelle verbesserten sie sich auf Platz zwölf. Die Steel Wings liegen am Tabellenende.