Migross Supermercati Asiago Hockey hat die über elf Spiele andauernde Winning-Streak von HDD SIJ Acroni Jesenice zerschlagen und mit dem 4:1-Erfolg die Führung in der Alps Hockey League Master Round übernommen. Während die Rittner Buam auch das zweite Zwischenrunden-Spiel ohne Gegentreffer abschlossen, holte sich der EHC Lustenau – trotz Rückstands – seinen ersten vollen Erfolg in der zweiten Phase der Meisterschaft.

In der Qualification Round A feierten die Wipptal Broncos Weihenstephan und der EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel, der sein erstes Spiel unter Neo-Head-Coach Joakim Andersson bestritt, erste Siege, während in der Qualification Round B der HC Gherdeina valgardena.it mit einem Vier-Punkte-Spiel von Brad McGowan ein perfektes Wochenende abschloss und die BEMER VEU Feldkirch ihren zehnten Sieg in Serie einfuhr.

Migross Supermercati Asiago Hockey hat dem Erfolgslauf des Grunddurchgangs-Champion HDD SIJ Acroni Jesenice ein Ende gesetzt. 4:1 siegte der Vizemeister auswärts, ist damit nach Meran – das am ersten Spieltag nach Shootout gewann – erst das zweit AHL-Team in dieser Saison, das in Jesenice einen Sieg errang. Die Slowenen gewannen alle vorangegangenen 13 Heimspiele. Damit übernahmen die Italiener auch die Führung in der Master Round. Steven Iacobellis (28./PP1) nutzte das erste und einzige Powerplay der Gäste zur Führung, die aber durch Jasa Jenko (29.) rasch ausglich. Dann war es ein Doppelschlag binnen 19 Sekunden: Alessandro Tessari (33.) und nochmals Iacobellis (34.) brachten rot-gelb auf Kurs.

Ritten weiterhin ohne Gegentor | Lustenau schreibt an
Die Rittner Buam sind in der Master Round weiterhin ohne Gegentreffer geblieben, schlugen den SHC Fassa Falcons daheim mit 2:0. Jacob Smith imponierte mit 44 Saves – und spielte wie schon zum Zwischenrunden-Auftakt gegen Cortina zu Null. Es war sein insgesamt sechstes Shutout in dieser Saison. Andreas Lutz (16.) und Manuel Öhler (52./PP1) erzielten die Tore für die Südtiroler.

Indes ist dem EHC Lustenau sein erster Zwischenrunden-Sieg gelungen: Die Vorarlberger setzten sich beim weiterhin sieglosen S.G. Cortina Hafro mit 3:1 durch. Sie machten mit zwei Powerplay-Toren den Rückstand wett und hatten mit Goalie Erik Hanses einen starken Rückhalt (96,4%). Der Ausgleichstreffer von Remy Giftopoulos war dessen zehnten Saisontor, das erste seit seinem Hattrick am 4. Dezember.

Erste Siege für Sterzing und Kitzbühel in Qualification Round A
Die Wipptal Broncos Weihenstephan und der EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel haben am zweiten Spieltag der Qualification Round ihre ersten Siege eingefahren: Die Südtiroler setzten sich beim EC-KAC Future Team, das sein Zwischenrunden-Debüt gab, mit 3:1 durch. Jakob Rabanser im Tor der Gäste machte ein starkes Spiel, hielt 42 Schüsse – allein 19 davon im von den Kärntnern offensiv stark geführten Schlussdrittel. Entschieden war die Partie zu Gunsten der „Broncos“ dank früher Tore von Lucas Chiodo (3./PP1, 21.) und Bryson Cianfrone (10.). Den Ehrentreffer für die Kärntner, die zum sechsten Mal in Folge verloren, erzielte Tobias Sablattnig.

Kitzbühel setzte sich beim Trainerdebüt von Joakim Andersson gegen die Red Bull Hockey Juniors mit 1:0 nach Penalty-Shootout durch und zeigte auf die 0:8-Abfuhr zum QR-Auftakt vor allem eine defensive Reaktion. Nach einem guten Startdrittel hielt die Adler-Verteidigung und Goalie Paul Mocher, der mit 33 Saves sein erstes Shutout feierte, den immer öfters gefährlich werdenden Salzburger stand – bis ins Shootout. Dort war erneut Mocher spielentscheidend, Raivo Freidenfelds der erfolgreiche Schütze.

Gröden und Feldkirch bleiben in Qualification Round B ungeschlagen
Der HC Gherdeina valgardena.it und die BEMER VEU Feldkirch sind in der Qualification Round ungeschlagen geblieben. Die Südtiroler feierten bei den Steel Wings Linz einen 5:0-Auswärtssieg, beenden damit ihren Roadtrip – nach dem 5:1 am Freitag in Wien – mit zwei Siegen. Überragenden beim QRB-Tabellenführer zwei ehemalige MVPs: Colin Furlong erzielte mit 43 Saves sein erstes Shutout in dieser Saison, Brad McGowan verbuchte ein Vier-Punkte-Spiel (2G|2A).

Feldkirch fixierte mit dem 6:1-Heimerfolg über die Vienna Capitals Silver seinen zehnten Sieg in Serie, der die Vorarlberger vorläufig auf einen Pre-Playoff-Platz hievte. Der überraschenden Führung der Gäste in der 12. Minute konterte die VEU mit drei Toren in viereinhalb Minuten – und schaffte so die Vorentscheidung. Neun Spieler trugen sich in die Scorerliste ein, Yannik Lebeda traf doppelt.

Weiterhin Zweiter ist der EK Die Zeller Eisbären, der sich beim HC Meran/o Pircher mit 6:3 klar durchsetzte. Schon nach acht Minuten lagen die Salzburger mit 2:0 voran, schafften dann in einem insgesamt torreichen Mitteldrittel mit vier Treffer die Vorentscheidung. Verteidiger Alexander Frandl verbuchte eine Doppelpack.

 

 

Foto: Sarah Mitterer