Die Zusammenarbeit zwischen dem HC Kufstein und dem EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel hat in den letzten Jahren schon sehr gut funktioniert und hat sich in den letzten Monaten zunehmend intensiviert. Zukünftig wollen beide Vereine noch enger zusammenrücken um über die Achse Kufstein – Kitzbühel jungen Spielern die Möglichkeit zu geben, einen lückenlosen Karriereweg zu ermöglichen. Dazu wurde nun eine offizielle Farmteam Vereinbarung unterzeichnet.

Der schnelle und unkomplizierte Wechsel zwischen Kitzbühel und Kufstein

Die Farmteam Vereinbarung zwischen dem HC Kufstein und dem EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel bringt für beide Seiten tolle Möglichkeiten. Der HC Kufstein hat die Möglichkeit, guten Spielern auf schnellem Weg die Chance zu bieten, Erfahrungen in der zweithöchsten österreichischen Eishockeyliga zu sammeln. Das macht den HC Kufstein zukünftig wohl zu einem der interessantesten ÖEL Vereine für junge österreichische Eishockeyspieler, für die der Sprung in eine der beiden höchsten österreichischen Spielklassen noch zu früh kommt. Um dieses Paket für jeden Spieler perfekt abzurunden, sind letzte Woche die Verhandlungen mit der FH Kufstein abgeschlossen worden, welches es dem Verein zukünftig ermöglichen wird, FH-Stipendien an seine Spieler zu vergeben (ein detaillierter Beitrag über diese Kooperation wird in Kürze veröffentlicht).

Für den EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel hat diese Kooperation den großen Vorteil, Spieler die in der Alps Hockey League nicht viel zum Einsatz kommen, nach Kufstein zu schicken, um dort wertvolle Spielpraxis zu sammeln. Wird der Spieler wieder in Kitzbühel benötigt, kann er einfach und auf schnellstem Weg wieder zurück zu seinem Stammverein geholt werden.

“Durch die Kooperation mit Kitzbühel erwarten wir uns eine weitere Professionalisierung des HC Kufstein. Es soll jungen Spielern die Möglichkeit geben sich in zweiter und dritter Liga zu präsentieren. Unsere Hauptaufgabe ist die Ausbildung junger Spieler, welchen die Möglichkeit geboten werden soll, Erfahrung in einer tieferen Spielklasse zu sammeln, um zu einem späteren Zeitpunkt in der Karriere, wenn er weit genug entwickelt ist, in einer höheren Liga eingesetzt werden zu können. Der Eishockeysport in Tirol muss professionell gelebt werden und dazu müssen die Vereine zusammenarbeiten und gemeinsame Strukturen nutzen. Wir wollen jungen Spielern langfristig die bestmögliche Plattform bieten, um sich den Traum vom Profieishockeyspieler zu erfüllen.”, so Willi Lanz, Sportvorstand des HC Kufstein.

Zusammenarbeit soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden

Die Kooperation beider Vereine soll in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut werden. Auch in Sachen gemeinsamer Sponsoren wird derzeit an einem interessanten Plan gearbeitet, der für die kommende Saison fertiggestellt werden soll. Dabei sollen Partner beider Vereine zukünftig die Möglichkeit bekommen, sich beim jeweils anderen Verein ebenfalls präsentieren zu können. Ein Konzept, welches es in der Form im Eishockey bis jetzt noch nicht gibt. Die Verantwortlichen beider Vereine sehen diesem Projekt sehr gespannt entgegen und freuen sich schon, es ihren Partnern in Kürze präsentieren zu können.

“Die Region Kufstein – Kitzbühel ist wirtschaftlich sehr gut aufgestellt und beheimatet viele tolle Unternehmen. Als Vereine müssen wir versuchen, hier Synergien zu schaffen, um für diese Unternehmen als Partner noch interessanter zu werden. Sowohl in Kufstein als auch in Kitzbühel wird der Eishockeysport gelebt und aus diesem Grund sind wir für viele Firmen als Werbepartner interessant. Das wollen wir weiter ausbauen.”, sagte KEC-Präsident Volker Zeh.

Der HC Kufstein hat in den letzten Jahren oftmals versucht, neue Wege zu gehen und das Amateur Eishockey in Tirol auf ein neues Level zu heben. Entsprechend freut sich auch Obmann Roland Luchner auf dieses Projekt.

“Wir sind stets bemüht, den Eishockeysport in der Region weiterzuentwickeln. Wir wollen den HC Kufstein für jeden so attraktiv wie möglich machen. Egal ob Spieler, Partner oder Zuschauer, wir wollen für jeden das Maximum herausholen. Dazu muss man sich ständig hinterfragen und bereit sein, neue Wege zu gehen. Mit der Kooperation mit den Kitzbühler Adlern wollen wir wieder einen Schritt in Richtung Professionalisierung machen. Ein ganz spannendes Projekt, von dem ich mir in vielerlei Hinsicht viel erwarte.”

Foto: Hannes Franke