In Kitzbühel hat sich im Sommer einiges getan. Neben zahlreichen Spielerwechseln gab es auch hinter der Bande viel Bewegung, konnte man mit Marco Pewal einen echten Eishockey-Fachmann für das Amt des Headcoaches gewinnen. Auch die ersten Partien der noch jungen AHL-Saison können sich sehen lassen. Auch, wenn am Donnerstag bei den Steel Wings Linz eine Nullrunde gedreht wurde, zeigt man sich im Adlerhorst mit dem Saisonstart grundsätzlich zufrieden: “Wir sind mit dem Saisonstart sehr zufrieden, auch, wenn noch sehr viel Arbeit auf uns wartet!” – so der KEC-Dompteur auf Nachfrage von eishockeyonline.at. Der Kärntner weiß auch, wo es derzeit im tiroler Spiel noch hakt. “Speziell in Unterzahl müssen wir zulegen. Hier haben wir zu viele Gegentore kassiert und hier müssen wir den Stift ansetzen! Wichtig ist, dass wir selber wissen, dass wir uns steigen müssen und auch wollen. Somit ist noch sehr viel Luft nach oben!” – bestätigt Pewal, welcher in der Gamsstadt seine erste Station als Headcoach antrat.

Auch über die ersten Wochen am Fuße des Hahnenkams zeigt sich die VSV-Legende sehr erfreut: “Ich wurde wirklich sehr gut aufgenommen und das Team und die Organisation haben sehr gut gearbeitet. Die Situation ist dabei nicht einfach, sind alle Mitwirkenden eigentlich auch noch berufstätig. Sie arbeiten sehr, sehr gut und man spürt, dass man hier was aufbauen möchte. Ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Ziele erreichen!” – schließt der 44-Jährige Draustädter ab.

Leader kommt nach Kitzbühel

Am Samstag wollen die Adler dann zurück in die Siegerspur, kreuzt mit den Unterland Cavaliers das Team der Stunde im Sportpark auf. Der AHL-Newcomer steht derzeit unangefochten an der Tabellenspitze der Alps Hockey League und wird auch in Tirol versuchen, Platz eins zu untermauern.

Artikel: Mathias Funk
Foto: Hannes Franke