Ex-Bulle Alex Aleardi: "Die EBEL Teams spielen offensiver als die in Schweden!".

 

(Interview) M.F: 1,75 Meter, 77 Kilo, 25 Jahre. Das sind die Daten von Ex-Bulle Alex Aleardi. Der US Boy wechselte im Sommer von Mora IK aus dem Unterhaus der SHL in die Erste Bank Eishockey Liga und ging bis vor wenigen Tagen in der Mozartstadt auf Torejagd. Zuvor war der in Forth Wayne geborene Center auch schon in der AHL unterwegs. Mit den Bullen startete Aleardi schwer in die neue Saison, setzte aber in der CHL mit seinen Kollegen ein deutliches Ausrufezeichen. Eishockeyonline.at Redakteur Mathias Funk hat sich mit Aleardi zum Interview getroffen.

 

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(Foto: Marian Burndorfer)

 


 

Servus Alex, schön dass du dir Zeit genommen hast. Wie geht's dir in Salzburg? Welchen Eindruck hast du von der Stadt?

 

Alex Aleardi: Ich genieße meine Zeit in Salzburg wirklich, es ist eine großartige Stadt! Es gibt so viele Dinge, die man anschauen kann und man kann wirklich sehr viel unternehmen. Schon jetzt ist es eine große Erfahrung für mich, wenn man sieht, was die Stadt alles zu bieten hat.

 

 

Der EC Red Bull Salzburg zählt zu den modernsten und besten Eishockeyorganisationen weltweit. Kannst du das bestätigen?

 

A.L: Ja, die EC Red Bull Salzburg Organisation ist eine der Besten. Die Einrichtungen sind auf dem neuesten Stand der Technik und es war großartig, alles zu erleben, was dieser Klub zu bieten hat. Die Akademie, wo unser Team praktiziert, ist eine erstaunliche Einrichtung. Sie verfügt über ein Laufband und eine Shooting-Station, dazu noch jede Menge andere Dinge, die für jedes Hockeyteam sehr nützlich und hilfreich sind.

 

 

Die Red Bulls sind deine vierte Station in Europa. Nach Zwei Spielzeiten in Schweden bist du nun in Österreich gelandet. Welchen Eindruck hast du von der Alpenrepublik?

 

A.L: Ich denke, Österreich ist ein sehr schönes Land. Die Aussicht auf die Berge ist schon speziell.

 

 

Die SHL zählt zu den besten Ligen in Europa, wenn nicht sogar DIE beste. Wie unterscheidet sich die SHL von der EBEL?

 

A.L: Ich finde, dass beide Ligen sehr schnelles Hockey spielen. Nur ihr Stil unterscheidet sich. Bis jetzt spielen die EBEL Teams offensiver als die in Schweden.

 

 

In der Liga stockt der Bullenmotor bislang, in der CHL konnte man aber den Aufstieg gegen Wolfsburg fixieren. Welchen Stellenwert hat der Einzug ins Achtelfinale innerhalb des Teams?

 

A.L: Es ist wichtig, dass wir wissen, in der nächsten Runde zu stehen. Es ist wichtig, dass unser Team in diesen Partien spielt und es hilft uns, uns auf die Playoffs vorzubereiten. Es hat eine positive Stimmung im Team gegeben, als wir aufgestiegen sind. Ich hoffe, diese Überträgt sich auch auf die Begegnungen in der Liga.

 

 

In der Runde der letzten 16 geht es nun gegen die Växjö Lakers, ein Team, welches Du kennen dürftest. Auf was für ein Team dürfen sich die Fans in der Eisarena freuen?

 

A.L: Mit den Lakers können die Zuschauer eine sehr gut organisierte Mannschaft erwarten. Sie spielen schnell und arbeiten hart. Sie zählen zu den Topteams der SHL! Ich denke, das spricht für sich.

 

 

Welche Ziele verfolgst du für Dich persönlich beim EC Red Bull Salzburg?


A.L: Ich möchte mit dem EC Red Bull Salzburg Meister werden und versuchen, ein noch besserer Eishockeyspieler zu werden.

 

 

Was muss im Spiel der Roten Bullen geschehen, um mehr Spiele zu gewinnen und folgerichtig das Feld von hinten her aufzurollen?

 

A.L: Wir müssen von Spiel zu Spiel an den kleinen Dingen arbeiten und jedes Detail beachten, damit wir belohnt werden.

 


 

Interview: Mathias Funk

 

 

 

 

 

 


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